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Wie leben die Römer in der Stadt?

Wie machten die Römer ihre Geschäfte? Dieser Frage geht der Film in ihrem doppelten Wortsinn nach und beleuchtet damit auf eigene Art das römische Stadtleben. Ein fiktiver römischer Handwerker wird bei seinem nächtlichen Streifzug durch eine germanische Provinzstadt begleitet. Er sammelt in Amphoren eine anrüchige Flüssigkeit, die für seine berufliche Tätigkeit außerordentlich wichtig ist, denn er ist Tuchfärber. Mit ihm lernt man den normalen Alltag eines einfachen Römers kennen, seine Arbeit, seine Geschäfte mit den Händlern, sein zu Hause. Aber auch die Orte, die die Römer in ihrer Freizeit am liebsten aufsuchten: die Thermen und die Kneipen. Am Institut für Textil- Konservierung der Fachhochschule Köln wird in einem Experiment untersucht, wofür und warum diese übelriechende Flüssigkeit in der Antike beim Färben so wichtig war, dass ihretwegen die Färber des Nachts durch römische Straßen ziehen mussten.

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Wie bauen die Römer?

Mit einem Chorobaten, einem Vermessungsgerät, gelang es den Römern, die bis heute in Teilen erhaltene Wasserleitung von der Eifel nach Colonia Claudia Ara Agrippinensium, dem heutigen Köln, als reine Gefälleleitung zu bauen. Auch die Grundrisse von Städten wurden durch Landvermessung vorbestimmt: Landvermesser legten vorher standardisierte Parzellen fest, die dann nach einem immer ähnlichen Bauplan bebaut wurden. Der Film begleitet das Team um Alexander Zimmermann bei ihren Versuchen, mit rekonstruierten Vermessungsgeräten der römischen Vermessungs- und Baukunst auf die Spur zu kommen.

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Woran glauben die Römer? (dt.)

Woran glaubten die Römer? Und vor allem wie? Beteten sie wie wir heute? Der Althistoriker und Religionswissenschaftler Wolfgang Spickermann von der Universität Erfurt hat sich zusammen mit einer Gruppe Studenten vorgenommen, die antiken Schriftquellen (Cicero, Cato der Ältere, Lukian) nach den religiösen Praktiken der Römer zu durchforsten. Die Gruppe hat die Zeremonien dann real durchgespielt. Ort der Handlung war der rekonstruierte Tempelbezirk von Tawern, der dem Gott der Reisenden und der Händler, dem Merkur, geweiht war. In der Folge erfahren wir, wie wichtig den Römern Götterzeichen und die Verehrung ihrer Götter war. Sie nahmen auch Götter eroberter Völker in ihren Pantheon auf.

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Wie kocht man bei den Römern?

Mit Ausgrabungen wollen Archäologen rekonstruieren, mit welchen Zutaten zu römischer Zeit gekocht wurde. Wertvolle Fundorte sind antike Komposthaufen, in denen Samen, Pflanzenteile und Knochen erhalten geblieben sind. Einige antike Rezeptsammlungen sind bis heute überliefert. Damit versuchen Historiker, römische Menüfolgen zu rekonstruieren und nachzukochen. Nicht immer ist das einfach, denn manche Zutaten gibt es heute nicht mehr. Überall in den Provinzen waren große Gutshöfe, die Villae Rusticae, das Rückgrat der Lebensmittelversorgung. Von hier aus wurden riesige Ländereien verwaltet und bewirtschaftet, um Lebensmittel für die umliegenden Siedlungen und Städte zu produzieren.

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Wie sichern die Römer ihr Imperium?

Auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands errichteten die Römer drei Provinzen: Germania inferior, Germania superior und Raetia. Gesichert wurden sie durch den 550 km langen Grenzwall, den Limes. Zusätzlich boten die Flüsse Rhein und Donau als sog. "nasse Grenze" Schutz. Auf ihnen fuhren Patrouillenboote wie die "Navis Lusoria", die nach historischem Vorbild nachgebaut wurde, weil experimentelle Archäologen mehr über die Fahreigenschaften dieser Schiffe lernen wollen. Für die an Land verwundbaren Patrouillenschiffe gab es befestigte Anlegestellen, die "Landeburgus". Zudem bauten die Römer große Militärlager entlang der Grenze. Viele dieser Lage entwickelten sich zu Städten, die bis heute existieren wie Köln oder Mainz. Das ganze Reich war von einem Netz ausgezeichnet ausgebauter Fernstraßen durchzogen, über die Truppen schnell verstärkt und versorgt werden konnten. Die überall nach dem gleichen Bauplan angelegten gepflasterten Straßen ermöglichten es außerdem Händlern, mit großen Wagen weite Strecken zu fahren.

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Wie wird man Gladiator?

Und wie entbehrungsreich und gefährlich war so ein Gladiatorenleben? Um das herauszufinden, starten Studenten der Universität Regensburg unter Leitung von Dr. Josef Löffl einen Selbstversuch: Ein halbes Jahr lang trainieren, kämpfen und leben sie wie Gladiatoren zu römischer Zeit. Höhepunkt ist ein sechswöchiges Camp im antiken Carnuntum bei Wien. Nicht nur Alltag und gesellschaftliche Stellung der Gladiatoren werden hier eindrücklich rekonstruiert. "Brot und Spiele" - unter diesem Motto wird auch die Bedeutung der Gladiatoren-Kämpfe für die römische Gesellschaft in den Blick genommen. Das historische Experiment geht der Frage nach, was in römischer Zeit die Faszination dieser Spiele um Leben und Tod ausmacht.

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De cibo Romanorum (lat.)

Wie schmeckte das Essen bei den Römern? Und was haben sie überhaupt gegessen? Zur Beantwortung dieser Fragen wurden drei Spezialisten ins Fernseh-Kochstudio geladen, die sich den unterschiedlichen Themengebieten rund um die römische Ernährung verschrieben haben. Gastgeber und Chefkoch ist Horst Lichter, der nach original römischen Rezepten ein dreigängiges Menü bereitet, das von den Gästen, Althistorikern und Archäologen, nach heutigen Geschmackskriterien bewertet wird. Die Experten im Studio werden aber auch bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit begleitet. So zeigen die bei Ausgrabungen gesicherten Küchenabfälle, was bei den Römern auf den Tisch kam, das Studium alter römischer Rezeptbücher, wie die Speisen zubereitet wurden und die Ausgrabungen der Villa Rustica in Hechingen-Stein, wie und was in den germanischen Provinzen damals angebaut wurde.

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Wie funktioniert die römische Wirtschaft? (dt.)

Holz brachte gutes Geld und die Abnehmer verlangten nach immer mehr. Diese Abnehmer saßen in den römischen Provinzen an Rhein und Donau, sie betrieben Keramik-Manufakturen, große Bäderanlagen oder verarbeiteten im großen Stil Metall. Dazu brauchte man jede Menge Energie und Rohstoffe. Der Ressourcen-Hunger der Römer war enorm. Wie viel Holz benötigte man damals, um ein Kilogramm Eisen zu produzieren? Neben dem Experiment, das nacherleben lässt, wie effektiv römische Rohstofferzeugung war, gibt der Film auch Einblicke in die Handelsbeziehungen der Römer zu ihren germanischen Nachbarn. Und auch bei den Römern war Geld das "Schmiermittel", das die Wirtschaft am Laufen hielt. Mit einer kleinen Besonderheit: Ein einheitliches Währungssystem, wie es die Römer reichsweit eingeführt haben, kennen wir in Europa erst wieder seit der Einführung des EURO.

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Wie erobern die Römer die Welt?

Kann man in Sandalen ein Weltreich erobern? Eine eigentlich plausible Frage, wenn man sich die leichten Riemchenschuhe der römischen Legionäre ansieht. Damit sollen sie über die Alpen gezogen sein, durch Wüsten, Wälder und Sümpfe, über hunderte, ja tausende Kilometer? Grund genug für ein ausführliches Experiment: Eine Truppe "Hobby-Römer" testet unter wissenschaftlicher Aufsicht die Ausrüstung der Legionäre - und nicht nur das Schuhwerk. Auch die Waffen - vom Pilum und Schild bis zum Katapult - werden unter die Lupe genommen. Der Film geht der Frage nach, was die Römer so überlegen machte, dass sie über Jahrhunderte ein Weltreich beherrschen konnten. Und dabei spielte nicht nur die Waffen- und Kampftechnik eine Rolle: Organisation und Disziplin innerhalb der Legionen waren ebenso bedeutsam wie das Alltagsleben der Soldaten. Unterwegs waren sie Selbstversorger - das belegen die mitgeführten Handmühlen, mit denen sie sich selbst das Mehl für ihr tägliches Brot mahlen mussten.

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Kernkraft

Für die einen die Lösung aller (Energie-) Probleme schlechthin - für die anderen Dämonen der Menschheit an sich - Kernkraftwerke. Seit über fünfzig Jahren gewinnen wir einen Teil unseres Stroms aus der geregelten Kernspaltung; effizient in der Energieausbeute und nach wie vor gefährlich im Umgang mit dem radioaktiven Uran, dem Stoff aus dem die Wärme kommt. Die Sendung erläutert die grundlegenden Mechanismen der Kernspaltung, der Funktion eines Druckwasserreaktors, erinnert an die Kernschmelze von Three Mile Island (USA, 1979) und gibt einen Ausblick auf die Sicherheitseinrichtungen des neuesten Reaktors in Europa: des EPR in Finnland.