Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung, Video

Planet Schule, WDR

Planet Schule: Dein Gehirn

Konzentrieren - Lernen - Erinnern: Was leistet dabei das menschliche Gehirn? Drei Filme begleiten drei Schülerinnen und Schüler einen Tag lang in der Schule, in der Freizeit und zu Hause. Ihr Gehirn muss ständig Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden und sich auf die richtigen Dinge konzentrieren. Die Filme sind für Biologie ab Klasse 9 und für fächerübergreifendes Lern- und Methodentraining ab Klasse 5 geeignet. Die Unterrichtsvorschläge im Wissenspool sind auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Denk- und Arbeitsweise experimentell angelegt.

Anderer Ressourcentyp

WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Dein Gehirn / Your Brain: Lerne!

In dieser Sendung dreht sich alles ums Lernen: Felicitas, Mitschülerin und Freundin von Mike und Christian, lernt die ganze Zeit etwas - ob sie will oder nicht. Denn für nichts anderes ist das Gehirn gemacht. Wie genau der Lernprozess auf zellulärer Ebene funktioniert und mit welchen Strategien sich das Gehirn neues Wissen aneignet - mit Abgucken oder Ausprobieren zum Beispiel - erklärt dieser Film. Er stellt die Regionen und Instanzen im Gehirn vor, die beim Lernen aktiv sind und erklärt, wie sich Stress und Angst auswirken. Man erfährt auch, warum Schlaf wichtig ist, um neu Gelerntes im Gehirn dauerhaft zu verankern und um Wissen kreativ anzuwenden. Prof. Manfred Spitzer verrät zudem, mit welchen Tipps und Tricks auch einfaches Pauken wie z. B. Vokabellernen besser funktioniert und mehr Spaß macht.

Anderer Ressourcentyp

WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Dein Gehirn / Your Brain: Erinnere dich!

Während Christian die verschiedenen Herausforderungen seines Tages meistert, ist sein Gedächtnis permanent aktiv: Nicht nur beim bewussten Erinnern, sondern auch beim Basketballspielen oder bei einer Kissenschlacht mit Felicitas und Mike. Der Film erklärt, welche Informationen das Gehirn wie lange speichert, welche Arten von Gedächtnis es gibt und die wichtigen Aufgaben, die das Gedächtnis neben dem reinen Erinnern sonst noch hat. Erläutert wird, welche Instanzen im Gehirn bestimmen, was lange erinnert wird und was schnell wieder in Vergessenheit gerät und durch welche Prozesse das geregelt wird. Man erfährt außerdem, warum es ohne Schlaf kein Gedächtnis gibt und warum das Gehirn Erinnerungen auch gerne mal verfälscht.
Ausführliche Beschreibung:
Kapitel: Erinnern (3:12 min): Damit Christian sich an bestimmte Dinge vom Vortag erinnern kann, bedarf es im Gehirn einer Vielzahl miteinander verbundener Nervenzellen, die Nervenimpulse übertragen und Informationen weiterleiten. Im Gehirn bilden sich Erinnerungsmuster, die diese Informationen speichern und die Christian beim Erinnern wieder aufrufen kann. Lang- und Kurzzeitgedächtnis (3:29 min): Wichtige Informationen, die Christian im Moment braucht, kommen zuerst ins Kurzzeitgedächtnis - unwichtige Infos werden vernachlässigt. Um ins Langzeitgedächtnis zu gelangen, müssen die Informationen erst den Hippocampus passieren, die zentrale Pforte zum Langzeitgedächtnis. Gedächtnissysteme und verfälschte Erinnerungen (2:10 min): Während Christian sich beim Basketball an bestimmte Bewegungen unbewusst erinnert, greift er im Unterricht ganz bewusst auf bereits vorhandenes Wissen zurück. Beim Gedanken an Felicitas werden in Christians Gehirn wiederum persönliche Erinnerungen aufgerufen, die durch Gefühle und Wünsche verfälscht werden können. Das Vergessen (3:09 min): Wie war noch einmal das Passwort? Manchmal kann Christian wichtige Informationen nicht abrufen. Für das Vergessen ist häufig Stress verantwortlich. Stresshormone führen dann zu Störungen im Bereich der Erinnerungen. Ab dem 20. Lebensjahr bauen wir zudem mehr Nervenzellen ab, als wir neue aufbauen. Deswegen nimmt die Leistung unseres Gedächtnisses ab. Gedächtnis und Schlaf (2:07 min): Wenn Christian schläft, wird das Faktenwissen zusammen mit seinen persönlichen Erinnerungen in der Tiefschlafphase verfestigt. Informationen werden vom "Zwischenspeicher" in den "Langzeitspeicher" übertragen. Motorische Erinnerungen werden in den Traumphasen stabilisiert. Zudem werden Informationen aus dem "Langzeitspeicher" analysiert und mit Bekanntem verknüpft.

Bild

Siemens Stiftung

Frequenzdifferenzierung in der ausgerollten Schnecke

Grafik, beschriftet: Hohe Töne werden im vorderen Teil der Schnecke, tiefe Töne dagegen im hinteren Teil wahrgenommen.Da der Hörsinn den Ort der Ableitung der Nerven von den Hörzellen differenziert, erkennt er die Frequenzen. Hinweise und Ideen:Diese Grafik eignet sich gut für eine Überleitung - es werden die Themen “Schall” und “Hören” miteinander verknüpft.Weitere inhaltliche Informationen zu dieser Grafik gibt es als Sachinformation auf dem Medienportal der Siemens Stiftung.Unterrichtsbezug:SchallwahrnehmungDas menschliche Hörvermögen Kommunikation und VerständigungDer menschliche KörperBau und Leistung eines Sinnesorgans

Anderer Ressourcentyp

Siemens Stiftung

Leitfaden zum Interaktiven Tafelbild “Der Aufbau des Ohrs”

Leitfaden:Das Dokument gibt einen Überblick über ein mögliches Einsatzszenario des Interaktiven Tafelbilds “Der Aufbau des Ohrs” für Weiterführende Schulen.Dieser Leitfaden richtet sich an die Lehrkraft. Es werden alle Medien des Interaktiven Tafelbilds vorgestellt und beispielhaft in einen didaktisch sinnvollen Zusammenhang gebracht.


Anderer Ressourcentyp

Siemens Stiftung

Hören, Erkennen, Verstehen von Sprache (interaktiv)

Animation: Zusammenwirken von Ohr und Hörsinn. Das Ohr allein reicht nicht, das Gehirn muss mitarbeiten.Zum Hören gehört nicht nur die Aufnahme des Schalls, sondern auch die Verarbeitung der Sinnesreize im Gehirn.Ein gesprochener Satz gelangt in Form von Schallwellen an unser Ohr, durch die Ohrmuschel wird er gesammelt und gebündelt, über das Trommelfell und die Gehörknöchelchen wird er verstärkt und reizt die Sinneszellen in der Schnecke. Diese geben die Impulse an den Hörnerv weiter, dieser leitet die Reizung ans Hörzentrum im Gehirn weiter.Im Gehirn werden die Signale als Worte erkannt und ihr Sinn verstanden.Hinweise und Ideen:Dieser Vorgang sollte Schritt für Schritt erklärt werden.Hilfreich könnte ein Vergleich zu einem Dynamo sein: Durch das Fahren wird der Dynamo am Rad bewegt, es passiert etwas. Der Impuls wird weitergegeben, dann leuchtet die Lampe auf; ähnlich verhält es sich beim Hören und Verstehen, denn ein Impuls geht ans Gehirn und auch dort “leuchtet” etwas auf.Unterrichtsbezug:Bau und Leistung eines SinnesorgansReizaufnahme und InformationsübermittlungKommunikation


Übung

Siemens Stiftung

Die Bereiche des Ohrs (Zuordnungsaufgabe)

Zuordnungsaufgabe:Welche Bestandteile des Ohrs gehören zu welchen Bereichen (Außen-, Mittel- oder Innenohr)?Die Aufgabe kann mittels Drag & Drop oder handschriftlich am interaktiven Whiteboard gelöst werden.Unterrichtsbezug:Der menschliche KörperBau und Leistung eines Sinnesorgans


Anderer Ressourcentyp

Siemens Stiftung

Die Rezeptoren der Haut

Schemagrafik, interaktiv:Die Schichten der Haut und die darin enthaltenen Rezeptoren können interaktiv beschriftet werden.Die Grafik zeigt die drei Bereiche der Haut (Oberhaut, Lederhaut, Unterhaut) und die darin enthaltenen Rezeptoren für Schmerz, Tastsinn, Kälte, Wärme und Druck. Die Rezeptoren nehmen die äußeren Reize auf und leiten sie ans Nervensystem weiter.Die Grafik kann einzeln oder im Gesamten beschriftet werden.

Anderer Ressourcentyp

Siemens Stiftung

Leitfaden zum Interaktiven Tafelbild (GS) “Der Aufbau des Ohrs”

Leitfaden:Das Dokument gibt einen Überblick über ein mögliches Einsatzszenario des Interaktiven Tafelbilds “Der Aufbau des Ohrs” für die Grundschule.Dieser Leitfaden richtet sich an die Lehrkraft. Es werden alle Medien des Interaktiven Tafelbilds vorgestellt und beispielhaft in einen didaktisch sinnvollen Zusammenhang gebracht.

Anderer Ressourcentyp

WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Dein Gehirn / Your Brain: Konzentriere dich!

Im Fokus der Sendung steht die Konzentration: Mike muss sich den ganzen Tag auf die verschiedensten Dinge konzentrieren - das gelingt ihm mal mehr, mal weniger gut. Der Film zeigt, wie die Verarbeitung von Reizen im Gehirn funktioniert und wie viele Aufgaben Mikes Gehirn “auf Autopilot” erledigt, ohne dass er es bewusst wahrnimmt. Ausführlich wird erklärt, welche Filter die Reize in Mikes Gehirn passieren müssen, damit er seine Aufmerksamkeit darauf richtet und welche Instanzen im Gehirn die Konzentration aufrechterhalten. Verschiedenen Situationen in seinem Tagesablauf machen deutlich, wie sich Mikes Konzentrationsfähigkeit verändert: Je nachdem, wie sehr ihn etwas interessiert, ob er abgelenkt wird, gestresst ist oder einfach nur müde.
Ausführliche Beschreibung:
Kapitel: Schlafen und wach sein (2:06 min): Während Mike schläft, ist sein Bewusstsein abgeschaltet. Sein Gehirn arbeitet aber auf Hochtouren weiter: Rund hundert Milliarden Nervenzellen übernehmen jetzt die Aufgabe, Dinge und Erlebnisse vom Vortag zu sortieren, zu kodieren, abzuspeichern und gegebenenfalls miteinander in Verbindung zu bringen. Informationen aufnehmen (1:53 min) Sobald Mike aufwacht, ist sein Bewusstsein online. Die Sinneszellen nehmen ihre Arbeit auf. Um auf Reize wie Licht oder Gerüche zu reagieren, bedarf es Nervenzellen, die die Erregungen zum Gehirn weiterleiten. Dies geschieht mithilfe eines chemischen Botenstoffs, dem Transmitter. Im Gehirn werden die verschiedenen Reize in unterschiedlichen Regionen verarbeitet. Filter im Gehirn (2:33 min): Seinen Schulweg kennt Mike auswendig. Seine Bewegungen und Reaktionen erledigt sein Gehirn, ohne dass ihm das bewusst wird. Seine Aufmerksamkeit ist ganz woanders. Die Entscheidung, welche Dinge ins Bewusstsein dringen, übernimmt ein Filter im Zwischenhirn: der Thalamus. Nur was richtig wichtig ist, schafft es durch den Filter zum Bewusstsein. Konzentration verlangt Selbstdisziplin (4:13 min): Mike muss sich immer wieder mit Stoff herumschlagen, den er nicht wirklich spannend findet. Trotzdem muss er sich konzentrieren. Das verlangt Selbstdisziplin. Im Gehirn lenkt der vordere Schläfenlappen unsere Aufmerksamkeit, indem er einen Plan erzeugt. Unsere Konzentration lässt jedoch nach, sobald zwei Pläne konkurrieren. Das passiert, wenn wir abgelenkt werden. Konzentrationskiller und -förderer (3:38 min) Mikes Gefühle haben einen großen Einfluss auf seine Konzentration. Stress löst im Gehirn ein Notfallprogramm aus. Alle älteren Pläne werden abgeschaltet, die Konzentration ist weg. Gute Gefühle helfen dagegen, die Konzentration aufrechtzuerhalten. Bei Müdigkeit wird es unmöglich, alle Nervenzellen gleichzeitig aktiv zu halten. Pläne werden abgebrochen.