Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung, Video

Planet Schule, WDR

Planet Schule: Dein Gehirn

Konzentrieren - Lernen - Erinnern: Was leistet dabei das menschliche Gehirn? Drei Filme begleiten drei Schülerinnen und Schüler einen Tag lang in der Schule, in der Freizeit und zu Hause. Ihr Gehirn muss ständig Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden und sich auf die richtigen Dinge konzentrieren. Die Filme sind für Biologie ab Klasse 9 und für fächerübergreifendes Lern- und Methodentraining ab Klasse 5 geeignet. Die Unterrichtsvorschläge im Wissenspool sind auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Denk- und Arbeitsweise experimentell angelegt.

Arbeitsblatt

Logo creative commons

FWU

Insekten und Wirbeltiere im Vergleich: Das Nervensystem

Illustriertes Arbeitsblatt zum Nervensystem bei Insekt und Mensch. Lückentext und Aufgabe, Reiz-Reaktions-Schemen zu entwerfen.

Video

SWR (Baden-Baden)

Totally Phenomenal: Nerve network

Ohne die feine Verkabelung, die den gesamten Körper durchzieht, könnten man nicht mal den kleinen Finger krumm machen. Vieles ist also reine "Nervensache". Das wissen auch die Artisten des Zirkus FlicFlac, die täglich ihr "Nervenkostüm" trainieren, um Höchstleistungen zu vollbringen. Ein Blick in das Innere des Körpers zeigt, wie das Wunderwerk Nervensystem funktioniert.

Anderer Ressourcentyp

WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Dein Gehirn / Your Brain: Konzentriere dich!

Im Fokus der Sendung steht die Konzentration: Mike muss sich den ganzen Tag auf die verschiedensten Dinge konzentrieren - das gelingt ihm mal mehr, mal weniger gut. Der Film zeigt, wie die Verarbeitung von Reizen im Gehirn funktioniert und wie viele Aufgaben Mikes Gehirn “auf Autopilot” erledigt, ohne dass er es bewusst wahrnimmt. Ausführlich wird erklärt, welche Filter die Reize in Mikes Gehirn passieren müssen, damit er seine Aufmerksamkeit darauf richtet und welche Instanzen im Gehirn die Konzentration aufrechterhalten. Verschiedenen Situationen in seinem Tagesablauf machen deutlich, wie sich Mikes Konzentrationsfähigkeit verändert: Je nachdem, wie sehr ihn etwas interessiert, ob er abgelenkt wird, gestresst ist oder einfach nur müde.
Ausführliche Beschreibung:
Kapitel: Schlafen und wach sein (2:06 min): Während Mike schläft, ist sein Bewusstsein abgeschaltet. Sein Gehirn arbeitet aber auf Hochtouren weiter: Rund hundert Milliarden Nervenzellen übernehmen jetzt die Aufgabe, Dinge und Erlebnisse vom Vortag zu sortieren, zu kodieren, abzuspeichern und gegebenenfalls miteinander in Verbindung zu bringen. Informationen aufnehmen (1:53 min) Sobald Mike aufwacht, ist sein Bewusstsein online. Die Sinneszellen nehmen ihre Arbeit auf. Um auf Reize wie Licht oder Gerüche zu reagieren, bedarf es Nervenzellen, die die Erregungen zum Gehirn weiterleiten. Dies geschieht mithilfe eines chemischen Botenstoffs, dem Transmitter. Im Gehirn werden die verschiedenen Reize in unterschiedlichen Regionen verarbeitet. Filter im Gehirn (2:33 min): Seinen Schulweg kennt Mike auswendig. Seine Bewegungen und Reaktionen erledigt sein Gehirn, ohne dass ihm das bewusst wird. Seine Aufmerksamkeit ist ganz woanders. Die Entscheidung, welche Dinge ins Bewusstsein dringen, übernimmt ein Filter im Zwischenhirn: der Thalamus. Nur was richtig wichtig ist, schafft es durch den Filter zum Bewusstsein. Konzentration verlangt Selbstdisziplin (4:13 min): Mike muss sich immer wieder mit Stoff herumschlagen, den er nicht wirklich spannend findet. Trotzdem muss er sich konzentrieren. Das verlangt Selbstdisziplin. Im Gehirn lenkt der vordere Schläfenlappen unsere Aufmerksamkeit, indem er einen Plan erzeugt. Unsere Konzentration lässt jedoch nach, sobald zwei Pläne konkurrieren. Das passiert, wenn wir abgelenkt werden. Konzentrationskiller und -förderer (3:38 min) Mikes Gefühle haben einen großen Einfluss auf seine Konzentration. Stress löst im Gehirn ein Notfallprogramm aus. Alle älteren Pläne werden abgeschaltet, die Konzentration ist weg. Gute Gefühle helfen dagegen, die Konzentration aufrechtzuerhalten. Bei Müdigkeit wird es unmöglich, alle Nervenzellen gleichzeitig aktiv zu halten. Pläne werden abgebrochen.

Anderer Ressourcentyp

WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Dein Gehirn / Your Brain: Lerne!

In dieser Sendung dreht sich alles ums Lernen: Felicitas, Mitschülerin und Freundin von Mike und Christian, lernt die ganze Zeit etwas - ob sie will oder nicht. Denn für nichts anderes ist das Gehirn gemacht. Wie genau der Lernprozess auf zellulärer Ebene funktioniert und mit welchen Strategien sich das Gehirn neues Wissen aneignet - mit Abgucken oder Ausprobieren zum Beispiel - erklärt dieser Film. Er stellt die Regionen und Instanzen im Gehirn vor, die beim Lernen aktiv sind und erklärt, wie sich Stress und Angst auswirken. Man erfährt auch, warum Schlaf wichtig ist, um neu Gelerntes im Gehirn dauerhaft zu verankern und um Wissen kreativ anzuwenden. Prof. Manfred Spitzer verrät zudem, mit welchen Tipps und Tricks auch einfaches Pauken wie z. B. Vokabellernen besser funktioniert und mehr Spaß macht.

Primärmaterial/Quelle

Siemens Stiftung

Sounddesign

Website:Hier werden zahlreiche Informationen zum Thema Sounddesign angeboten. Ideale Quelle für vertiefende Referate zu diesem aktuellen Thema.Sportliche Autos müssen röhren, Damenrasierer leise schnurren und Herrenrasierer sonor brummen. Qualität und Wertigkeit von Produkten wird von den meisten Menschen (unbewusst) nach ihrem “Sound” beurteilt. Hinweise und Ideen:Ein herrliches Thema, um Schüler eigenständig Referate und Präsentationen machen zu lassen. Die Website von Prof. Lensing liefert die nötigen Informationen. Unterrichtsbezug:Kommunikation und Verständigung

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Siemens Stiftung

Wie hört der Hai?

Grafik: Der Hai und sein Hörorgan (“Seitenlinienorgan”).Der Hai als Beispiel eines Tieres, das wesentlich mit einem Teil seiner Körperoberfläche hört. Der Verlauf des Hörorgans (“Seitenlinienorgan”) ist eingezeichnet.Hinweise und Ideen:Einstiegsbild ins Thema “Wie verständigen sich Tiere”.Weitere inhaltliche Informationen zu dieser Grafik gibt es als Sachinformation auf dem Medienportal der Siemens Stiftung.Unterrichtsbezug:Schall/Akustik: Hörbereich, HörgrenzeKommunikation, Verständigung

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Siemens Stiftung

Spracherkennung: Satz, Wort und Phonem

Diagramm:Die Bausteine der Sprache, vom Phonem zum Satz visuell dargestellt.Die Grafik zeigt die Oszilloskop-Kurve des gesprochenen Satzes “It's raining cats and dogs” sowie ausschnittsweise die Einheiten, aus denen sich die Sprache zusammensetzt: Satz, Wort und Phonem.Hinweise und Ideen:Spracherkennung und Sprachsynthese sind ganz aktuelle Themen in der Kommunikations- und Informationstechnik.Weitere inhaltliche Informationen zu dieser Grafik gibt es als Sachinformation auf dem Medienportal der Siemens Stiftung.Unterrichtsbezug:Der menschliche KörperBau und Leistung eines SinnesorgansReizaufnahme und InformationsübermittlungSinnesleistungen