Anderer Ressourcentyp

BR - Bayerischer Rundfunk (München)

Wissen und Fortschritt

Im Mittelalter waren die islamischen Reiche kulturelle und wirtschaftliche Führungsmächte. Im spanischen Córdoba ist dieses goldene Zeitalter noch präsent. Heute stehen islamische Länder hinter westlichen zurück. Gesellschaftliche Verhältnisse und die Auslegung des Islam spielen dabei eine Rolle. In Ägypten ringt man darum, traditionsverhaftete Religion und zukunftsträchtige Bildung in Einklang zu bringen, in Istanbul wird die religiöse Elite an staatlichen Schulen ausgebildet.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Islamische Länder und die Wissensgesellschaft (3:04 min): Der Islam legt viel Wert auf Erziehung. Woran liegt es, dass islamische Länder den Anschluss an die Wissensgesellschaft verloren haben, nachdem islamische Reiche jahrhundertelang kulturelle und wirtschaftliche Führungsmächte waren? Das islamische Weltreich im Mittelalter (4:36 min): Das arabische Weltreich reichte einst von den Grenzen Chinas bis nach Spanien. Vor dort aus gelangten die wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften nach Europa: bahnbrechende Fortschritte in Medizin, Mathematik, Mechanik und Astronomie. Die Imam-Hatip-Schulen in der Türkei (1:46 min): Religiöse Schulen unter staatlicher Kontrolle bilden die religiöse und gesellschaftliche Elite der Türkei aus. Sie eröffnen 200.000 Jungen und Mädchen den Weg zur Universität. Bildung in Ägypten (2:42 min): Ägyptens staatlichen Schulen bieten keine ausreichende Schulbildung an. Viele junge Leute müssen vorzeitig ins Arbeitsleben einsteigen und sind ohne Perspektive. Wohlhabende Familien schicken ihre Kinder auf internationale Schulen und sorgen in Privatinitiativen für die religiöse Erziehung. Fortschritte auf dem Weg zur Wissensgesellschaft (3:18 min): Während an der traditionellen Al-Azhar Universität junge Männer und Frauen nach Geschlechtern getrennt studieren, entsteht vor den Toren Kairos ein modernes 'Smart Village', mit IT-Betrieben, Kommunikationsunternehmen und Forschungsanstalten, und in der neuen Bibliothek von Alexandria treffen sich Wissenschaftler aus aller Welt.

Video

SWR (Baden-Baden)

Vielfalt des Islam: Männer und Frauen

Das Selbstverständnis der Geschlechter in der islamischen Kultur ist von der Tradition und der Gesellschaft des Landes geprägt, in der die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft leben: Bei einer Hochzeit in Marokko wird die Bedeutung der Ehe für das Verständnis der Geschlechterrollen klar. In Saudi-Arabien treten junge Männer und Frauen mit dem Segen des Königs in einen ersten Dialog. Ganz anders hingegen diskutieren junge Muslime in Deutschland Fragen von Beziehung und Religion.

Anderer Ressourcentyp

BR - Bayerischer Rundfunk (München)

Wissen und Fortschritt

Im Mittelalter waren die islamischen Reiche kulturelle und wirtschaftliche Führungsmächte. Im spanischen Córdoba ist dieses goldene Zeitalter noch präsent. Heute stehen islamische Länder hinter westlichen zurück. Gesellschaftliche Verhältnisse und die Auslegung des Islam spielen dabei eine Rolle. In Ägypten ringt man darum, traditionsverhaftete Religion und zukunftsträchtige Bildung in Einklang zu bringen, in Istanbul wird die religiöse Elite an staatlichen Schulen ausgebildet.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Islamische Länder und die Wissensgesellschaft (3:04 min): Der Islam legt viel Wert auf Erziehung. Woran liegt es, dass islamische Länder den Anschluss an die Wissensgesellschaft verloren haben, nachdem islamische Reiche jahrhundertelang kulturelle und wirtschaftliche Führungsmächte waren? Das islamische Weltreich im Mittelalter (4:36 min): Das arabische Weltreich reichte einst von den Grenzen Chinas bis nach Spanien. Vor dort aus gelangten die wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften nach Europa: bahnbrechende Fortschritte in Medizin, Mathematik, Mechanik und Astronomie. Die Imam-Hatip-Schulen in der Türkei (1:46 min): Religiöse Schulen unter staatlicher Kontrolle bilden die religiöse und gesellschaftliche Elite der Türkei aus. Sie eröffnen 200.000 Jungen und Mädchen den Weg zur Universität. Bildung in Ägypten (2:42 min): Ägyptens staatlichen Schulen bieten keine ausreichende Schulbildung an. Viele junge Leute müssen vorzeitig ins Arbeitsleben einsteigen und sind ohne Perspektive. Wohlhabende Familien schicken ihre Kinder auf internationale Schulen und sorgen in Privatinitiativen für die religiöse Erziehung. Fortschritte auf dem Weg zur Wissensgesellschaft (3:18 min): Während an der traditionellen Al-Azhar Universität junge Männer und Frauen nach Geschlechtern getrennt studieren, entsteht vor den Toren Kairos ein modernes 'Smart Village', mit IT-Betrieben, Kommunikationsunternehmen und Forschungsanstalten, und in der neuen Bibliothek von Alexandria treffen sich Wissenschaftler aus aller Welt.

Anderer Ressourcentyp

SWR (Baden-Baden)

Vielfalt des Islam: Wissen und Fortschritt

Im Mittelalter waren die islamischen Reiche kulturelle und wirtschaftliche Führungsmächte. Im spanischen Córdoba ist dieses goldene Zeitalter noch präsent. Heute stehen islamische Länder hinter westlichen zurück. Gesellschaftliche Verhältnisse und die Auslegung des Islam spielen dabei eine Rolle. In Ägypten ringt man darum, traditionsverhaftete Religion und zukunftsträchtige Bildung in Einklang zu bringen, in Istanbul wird die religiöse Elite an staatlichen Schulen ausgebildet.

Text, Video

Planet Schule, WDR

Religionen der Welt: Islam

Die Sendereihe "Religionen der Welt" setzt sich mit den drei großen monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam ausführlich auseinander. Im Mittelpunkt der Reihe stehen Menschen, die den jeweiligen Religionen angehören. An ausgewählten Beispielen zeigen sie, wie der Alltag mit ihrer Religion in Deutschland aussehen kann. Der knapp 30-minütige Film über den Islam besteht aus drei Teilen, die auch einzeln gezeigt werden können. Das Fastengebot im Islam gilt nur für die Erwachsenen, aber dieses Jahr macht auch Mustafa mit - zum ersten Mal. Die Archäologiestudentin Jasmin findet die "Schahada", das muslimische Glaubensbekenntnis, und erfährt eine Menge über die Geschichte des Islam. Ebru Shikh Ahmad ist Karatemeisterin. Weil sie Muslimin ist, durfte sie als junges Mädchen nicht im Verein schwimmen. Sie erzählt davon, wie der Islam ihr Leben beeinflusst hat und welche Rolle die Religion in ihrem Alltag spielt.
Ausführliche Beschreibung:
Essen vor Sonnenaufgang (1:28 min): Mustafa steht ganz früh auf, denn es ist Ramadan. Von Sonnenaufgang an darf dann weder gegessen noch getrunken werden. Darum gibt es noch vor Sonnenaufgang ein deftiges Frühstück. Das Fastengebot gilt nur für die Erwachsenen, aber dieses Jahr macht auch Mustafa mit - zum ersten Mal. Moscheebesuch (2:06 min): Am Samstag geht Mustafa in die Moschee. Dazu gehört, dass er sich nach bestimmten Regeln wäscht. Samstags ist in der Moschee Koranunterricht. Mustafa lernt dort den in arabisch verfassten Koran zu lesen. Ein ganzer Tag ohne Essen und Trinken (3:52 min): Mustafa spielt Fußball mit seinen Freunden. Jetzt fällt es ihm besonders schwer nichts zu trinken. Wieder zu Hause betet er das Nachmittagsgebet - eines von fünf Gebeten am Tag. Erst als die Sonne untergegangen ist, wird wieder gegessen. Ende der Fastenzeit (1:04 min) Das Ende des Ramadan ist ein Fest der ganzen Familie. Jeder besucht jeden und in vielen Familien bekommen die Kinder Geschenke. Ein Blatt mit arabischen Schriftzeichen (3:18 min): Die Archäologie Studentin Jasmin findet in der Bibliothek ein Blatt Papier mit merkwürdigen Schriftzeichen. Sie findet heraus, dass es arabische Schriftzeichen sind. Es ist die Schahada, das muslimische Glaubensbekenntnis. Wie kam die Shahada in das Buch? (6:56 min): Sie erfährt wie Mohammed zum Propheten wurde und wie sich der Islam binnen kurzer Zeit ausbreitete. Das Fundstück von Jasmin hat wahrscheinlich ein muslimischer Übersetzer in das lateinische Buch gelegt. Die fünf Säulen des Islam (4:25 min): Hamid, ein gläubiger Moslem, erklärt Jasmin die fünf Säulen des Islam. Die Shahada ist die erste Säule. Das tägliche Gebet, Fasten, eine Pilgerreise nach Mekka und Hilfe für Arme die weiteren Säulen des Islam. Eine Karatemeisterin und Schülerinnen (2:12 min): Ebru Shikh Ahmed war schon dreimal Europameisterin in Karate. Beim Training mit ihren Schülern will sie vor allem den Mädchen Mut machen, sich körperlich durchzusetzen. Ebrus Auffassung vom Islam widerspricht es nicht, wenn Mädchen Sport treiben und körperlich stark sind. Der strenge Vater (1:15 min): Ebrus Mann Ismael ist Moslem. Allerdings stammt er nicht aus der Türkei, sondern aus Israel. Deshalb war Ebrus Vater dagegen, als Ebru Ismael heiraten wollte. Alle Überredungsversuche halfen nicht. Die Hochzeit fand schließlich ohne Ebrus Eltern statt. Die Rolle des Glaubens (2:41 min): Ebru will ihren Glauben auch an ihren Sohn weitergeben. Auch deshalb hat sie ihm den Namen Jasin gegeben, ein Name aus dem Koran. Ebru ist überzeugt: Wahrer Glaube schützt davor, etwas Böses zu tun. So einen Glauben will sie auch ihren Kindern weiter geben.

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung

terre des hommes

Unterrichtseinheit »Vielfalt als Chance«

Komplexität: Schwierigkeitsstufe III (Ende der Sek I, Sek II) Dauer: 90 Minuten Die Unterrichtseinheit »Vielfalt als Chance« bietet den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in den komplexen Zusammenhang biologischer und kultureller Vielfalt und deren Wichtigkeit für das Leben von Kindern und Jugendlichen. Dazu richtet eine Fotoserie den Blick auf die Manobos. Dieses Volk lebt auf den Philippinen und kämpft um ihre Identität und ihren Lebensraum angesichts der Herausforderungen einer globalisierten Welt.

Arbeitsblatt, Bild, Text, Unterrichtsplanung

Citypastoral Bonn am Bonner Münster

Unterrichtsentwürfe zum Fest des heiligen Martin 2016: Teilen verbindet - mit den Nächsten, den Fernen und mit Gott

Diese kleine Unterrichtseinheit behandelt in drei Stunden (a 60 Minuten) das Thema “Sankt Martin - Teilen verbindet mit den Nächsten, den Fernen und mit Gott”. Die einzelnen Unterrichtsstunden können sowohl als Unterrichtsreihe, wie auch einzeln als Vorlage zur Vorbereitung auf das Martinsfest genutzt werden.

Bild, Text

terre des hommes

Broschüre "Vielfalt als Chance"

Für den Einsatz im Unterricht sind insbesondere die vier Fallbeispiele aus Indien, Mosambik, Peru und den Philippinen eine gute Grundlage, um sich in Gruppenarbeit mit diesen komplexen Thema auseinanderzusetzen. Zudem finden Sie in der Broschüre Informationstexte, die die verschiedenen Aspekte des Begriffes Vielfalt beleuchten.

Text, Unterrichtsplanung, Video

Projekt Zwischentöne, Georg-Eckert-Institut - Leibnitz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Berlin goes Gaza. Der Nahostkonflikt in Deutschland

Der Nahostkonflikt löst auch in Deutschland immer wieder heftige Debatten aus. In Medienberichten wird in diesem Zusammenhang vor "importierten Konflikten" gewarnt, die durch die Spannungen im Nahen Osten unter Muslimen und Juden in Deutschland ausgelöst werden könnten. Aber auch nichtmuslimische und nichtjüdische Menschen verfolgen die Ereignisse in Israel und Palästina mit besonderer Emotionalität. In diesem Unterrichtsmodul wird der Einfluss des Nahostkonfliktes auf das Selbstverständnis von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religionszugehörigkeit in Deutschland erarbeitet.