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Geographische Kommission für Westfalen

Gentrification in innenstadtnahen Wohnquartieren: Das Kreuzviertel in Münster

Gentrifikation oder auch Gentrifizierung beschreibt den sozioökonomischen Strukturwandel bestimmter großstädtischer Viertel im Sinne eines Anstiegs von Wohnpreisniveau und Kaufkraft. Parallel vollzieht sich ein Austausch der Wohnbevölkerung durch Abwanderung ärmerer und Zuzug wohlhabenderer Bevölkerungsgruppen. Das Kreuzviertel in Münster hat sich in den letzten vier Jahrzehnten im Zuge von zunehmenden städtebaulichen Mängeln und Wohnraummissständen zunächst von einem Bürgerviertel zu einem studentischen Wohnviertel entwickelt. In den letzten 20 Jahren ist der hohe Studierendenanteil dann vor allem zugunsten von Bewohnern mit höheren Einkommen in dem Maße zurückgegangen, in dem durch Modernisierung der Altbausubstanz und Neubauten preiswerter Wohnraum verschwand. Zusätzlich gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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Geographische Kommission für Westfalen

Kommunal geplante Kreativquartiere als Instrument zur Gestaltung des Strukturwandels in Westfalen

Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie erfolgreich das Instrument der Kreativquartiere zur Gestaltung des Strukturwandels ist. Bearbeitet wird die Fragestellung an den Projektbeispielen “Kreativkai" in Münster, Kulturwerk Lothringen in Bochum, “Victoriaquartier” in Bochum, “Dortmunder U" in Dortmund und “Kreativ.Quartier: Am Kanal" in Herne. Zusätzlich gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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Asterix im Land der Götter

Die unbeugsamen Gallier machen dem römischen Kaiser Caesar das Leben schwer. Dank des Zaubertranks des Druiden Miraculix widersetzen sie sich erfolgreich dem römischen Heer. Aus Angst, verprügelt zu werden, trauen sich die Soldaten nicht einmal mehr in die Wälder um das gallische Dorf. Um den Widerstand von Asterix, Obelix & Co endgültig zu brechen, wendet Caesar einen hinterlistigen Trick an: Statt mit militärischer Gewalt versucht er sich die Dorfbewohner mit dem Reichtum Roms gefügig zu machen. Seine Architekten setzen den Galliern eine luxuriöse Wohnsiedlung namens “Land der G...

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Kinofenster

Göttliche Lage

Eine göttliche Lage für Dortmund? Arbeiten und Ausgehen, Freizeit und Erholung verspricht die Phoenixsee-Entwicklungsgesellschaft für den Stadtteil Hörde in Dortmunds Süden, der bis 2001 einer der wichtigsten Stahlstandorte weltweit war. Nun soll ein See auf dem ehemaligen Industrieareal entstehen, flankiert von modernistischen Villen. Ein rüstiger Radrennfahrer erklärt vor der zu flutenden Halde: “Dortmund hat kein Bier mehr (…) Kein Stahlwerk. Kein Pütt. Es wird nur noch Freizeit gemacht.” Kein Pütt, das ist Ruhrgebietsslang und meint den Bergbau. Die Essenz des Potts, die ...