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migration-audio-archiv e.V., migration-audio-archiv.de

Jamila* - "Deutschland, mein vorübergehendes Zuhause."

Schülerin aus Münster [1. Pseudonym, Namen auf Wunsch geändert] Als der Krieg in Tschetschenien 1994 ausbrach und russische Truppen nach Grosny einmarschierten, veränderte sich das Leben von Jumila radikal. Sie war damals 7 Jahre alt. 1999 schließlich flüchtete die Familie aus dem Land, um ihr Leben zu retten. Mit einem Minibus kamen sie nach Deutschland, nach Münster. Ihr Asylantrag wurde abgelehnt und so entschlossen sie sich nach Norwegen weiter zu ziehen. Sie hatten gehört, dass in diesem Land Asylsuchende aus Tschetschenien eher anerkannt werden. Nach 10 Monaten kehrten sie auf Einladung der Behörden wieder nach Deutschland zurück, wiederum nach Münster. Für Jamila ist Tschetschenien ihre Heimat geblieben, obwohl sie sich mittlerweile hier ganz gut eingelebt hat. Manchmal würde sie eben gerne auf die Straße gehen und ihre Muttersprache sprechen, sie würde dort die Nachbarn kennen oder könnte ins Kino gehen und einen tschetschenischen Film sehen. Doch in ihrer Heimat ist immer noch Krieg - und Tschetschenien mittlerweile ein Trümmerhaufen und das Leben dort ein Albtraum.


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Derya JALAL - "Wenn ich mit meinen Freundinnen lache, dann lache ich nie aus ganzem Herzen."

Schülerin aus Herzogenrath/Aachen +++ Derya Jalal in Kirkuk/Irak geboren und aufgewachsen. In Kirkuk leben überwiegend Kurden und auch ihre Familie ist kurdischer Abstammung. Ihre Kindheit beschreibt Derya als glücklich und sorgenfrei. Als jedoch ein Film über das Leben von Jesus von ihrem Vater erschien, wurde die Familie von radikalen Muslimen politisch verfolgt und bedroht. Männer überfielen das Haus, beschimpften die Familie als anti-muslimisch und schlugen sie und ihre Mutter. Der einzige Ausweg war, das Land zu verlassen. Die Familie nahm eine tagelange, gefährliche und anstrengende Fahrt im Laderaum eines LKWs in Kauf, um nach Deutschland zu gelangen. Hier beantragten sie Asyl. Ihnen wurde Herzogenrath bei Aachen als vorläufiger Aufenthaltsort im Asylantenwohnheim zugewiesen. Heute hat die Familie immer noch den Status der Duldung und jeden Tag kann die Abschiebung kommen. Derya hat sich jedoch mittlerweile in Deutschland gut eingelebt. Sie hat Freunde hier und will die Schule beenden, um eine Ausbildung als Arzthelferin zu machen. Eine Rückkehr in den Irak fände sie auf der einen Seite schön, da sie ihre Verwandten vermisst, andererseits ist es dort noch immer zu gefährlich. Sie will hier bleiben, auch wenn ihre eigentliche Heimat, ihr Zuhause, der Irak ist.


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youngcaritas Deutschland

Aktionsheft "Flüchtlinge Willkommen!"

Wie leben junge Flüchtlinge in Deutschland? Was sind ihre Sorgen und Hoffnungen? Wir laden euch ein, junge Flüchtlinge mit unserem Aktionsheft kennen zu lernen! Jugendliche laden andere Jugendliche aus Flüchtlingsunterkünften zum gemeinsamen Fußballturnier ein. Schulklassen beschäftigen sich kritisch mit Vorurteilen gegenüber Flüchtlingen und diskutieren diese in ihrer Klasse. Schüler(innen) gehen auf die Straße, um auf die Alterseinschätzung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aufmerksam zu machen. Dies sind nur einige der Aktionsideen und Unterrichtsvorschläge, die youngcaritas im Aktionsheft "Flüchtlinge willkommen!" vorstellt

Anderer Ressourcentyp, Text, Website

Förderverein Pro Asyl e.V./Amadeu Antonio Stiftung/IG Metall Vorstand FB Gewerkschaftliche Bildungsarbeit FB Zielgruppenarbeit und Gleichstellung

Pro Menschenrechte. Contra Vorurteile. - Broschüre

Fakten und Argumente zur Debatte über Flüchtlinge in Deutschland und Europa

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Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Flucht und Asyl

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 25/2015) Weit über 50 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht, die Hälfte davon sind Minderjährige. Auch wenn nur ein kleiner Anteil davon in Europa Schutz sucht, fordern die stark steigenden Asylbewerberzahlen die bisherigen Strukturen und Verfahren heraus.

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung

Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V.

Fluchtursachen und -wege - Hoffnung auf eine bessere Zukunft

Kaum ein anderes gesellschaftliches Thema dürfte momentan eine ähnliche Aktualität haben wie die Auseinandersetzung mit dem Themenfeld von Flucht und Vertreibung. Dabei ist neben der Darstellung und Diskussion in Medien und Nachrichten vermehrt der ganz konkrete Kontakt mit Flüchtlingen relevant, zum Beispiel in den Klassen und Schulen. Der vorliegende Unterrichtsentwurf ist für den Einsatz im Politik- und Sozialwissenschaftsunterricht ab Klasse 9, vor allem jedoch in der Sekundarstufe II vorgesehen. Auch ein Einsatz in den Fächern Religion und Ethik oder eine fächerübergreifende Zusammenarbeit sind möglich.

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Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG

Flüchtlingspolitik: Wer darf bleiben?

In dieser Unterrichtseinheit begleiten Ihre Schüler einen Entscheider im Asylverfahren und analysieren die Thesen eines Experten für Migrationsforschung. Hierfür erarbeiten sie Grundlagen des deutschen Asyl- und Einwanderungsrechts und bewerten Reformvorschläge aus politischer und ethischer Perspektive. Dabei stellen sie Kriterien für eine produktive Diskussion über Zuwanderung auf und erörtern die Konsequenzen der bisherigen Migrationspolitik.

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Kindernothilfe

Kinder, Kinder 28: Syrien/Flucht

Robinson landet unfreiwillig in einem Laster, der syrische Flüchtlinge heimlich zur Küste transportiert. Er erfährt von ihren traurigen Schicksalen, erlebt ihre Angst bei einer Militärkontrolle und wandert in stockdunkler Nacht mit ihnen über Schleichwege zum Meer. Am Ende muss er sogar mit auf ein Schlauchboot, mit dem die Flüchtlinge zur Insel Zypern fliehen wollen.

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WDR/Planet Schule

Flüchtlinge - Aufnehmen oder abschieben?

Immer mehr Menschen fliehen nach Europa. Draußen auf dem Mittelmeer kentern Flüchtlingsboote und ertrinken Menschen, weil die legalen Wege nach Europa verbaut sind. Die Politik scheint mit den Problemen überfordert. Längst fordern Experten, Hilfsorganisationen, Kirchen und Lokalpolitiker ein Umdenken. Der Film stellt die Asyl- und Flüchtlingspolitik in vielen Bereichen auf den Prüfstand und berichtet auch über die aktuelle Situation in den Kommunen.

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Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Fluter - Angst

Angst ist mehr als ein Gefühl. Beim Nachdenken über das Feld der kursierenden Ängste begegnen wir den Schnittstellen von persönlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen. Die Übergänge sind fließend und spannungsreich. Die eigenen Ängste treten oft als stille Macht auf. Sie ziehen uns zurück, halten uns im Bereich des vermeintlich Sicheren fest. Wird das als Blockade erfahren, beginnt das Nachdenken über mögliche Wege aus der Angst.