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Fernsehgrüße von West nach Ost

1986, drei Jahre vor dem Mauerfall: die "Fernsehpostkarte" erblickt kurz, aber heftig das Licht der Welt. 18 aus der DDR ausgereiste Frauen, Männer, Paare und Familien schickten kurze Grüße in den Osten - per TV über die Mauer hinweg. Die am Stück gesendeten Postkarten - ein "Kleines Fernsehspiel" im ZDF - bestechen durch ihre Originalität und Vielfalt. Nur drei Beispiele: Nina Hagen grüßt die Bonzen in Wandlitz, der Friedensaktivist Roland Jahn vergleicht Knasterfahrungen in Ost und West, Ingrid P. schildert ihre abenteuerliche Ausreise. In der ZEIT schrieb Martin Ahrends am 24.10.1986: "Den DDR-deutschen Betrachtern wird 'Westfernsehen verkehrt’ geboten; die Mattscheibe ist mit einem Mal nicht mehr das Schlüsselloch zur lockenden Fremde, sie sehen ihresgleichen sehnsüchtig herüberwinken, jemand stößt sein Glas gegen diese Scheibe, jemand setzt einen Kuß darauf, große Augen und Münder, wie im Aquarium: 'Det Anfassen fehlt!' Wie fern die Welt hinter der Scheibe ist, wird wohl erst bemerkbar, wenn die Nächsten drüben sind, wenn die Scheibe trennt, statt zu verbinden."

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Ich fass' es nicht - Die Mauer ist weg!

Auf einmal war sie weg - die Mauer! Damals waren sie 17, 13 und 18 - der DJ Paul van Dyk, die Journalistin Kathrin Bräuer und der Kameramann Steffen Bohn. Drei junge Leute, die spannende Geschichten von der DDR erzählen, vom Mauerfall, von Ausreise und Republikflucht. Drei Serien mit insgesamt 36 Folgen.

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Rechtsextrem - Zwischen Lifestyle und Gewalt

Gedanken von gestern finden heute immer noch Anhänger - unter Rechtsextremisten. Grund genug, zehn aktuelle und bewährte Dokumentationen zum Thema Rechtsextremismus neu zusammenzustellen. Wie sieht die rechte Szene heute aus? Woran erkennt man Rechtsextremisten, was sind ihre Symbole, ihr Dresscode? Welche Rolle spielen Frauen in der Szene? Bleiben Nazis immer Nazis - oder entwickeln sie sich weiter? Wer macht rechte Musik - und wozu wird sie genutzt? Wie kann man sich gegen rechte Parolen zur Wehr setzen? Und auf welchen Theorien baut das Gedankengebäude der Rechten auf? Fragen, zu denen die hier zusammengestellten Dokumentationen Informationen liefern.

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Rechtsextrem - Zwischen Schnuller und Springerstiefel

Die rechtsextremistische Szene verändert sich: Hitler-Kult und Holocaust-Leugnung scheinen auf den ersten Blick passé. Stattdessen setzen die Rechten auf systematische Sozialarbeit mit sozial Schwachen - und auf einen modernen Medienmix. Junge Intellektuelle versucht man über die Theorien der sogenannten "Dresdner Schule" an sich zu binden. Hinter der vordergründigen Kritik an Globalisierung und dem neuen familienfreundlichen Image rechtsextremer Parteien stehen jedoch die alten nationalistischen und ausländerfeindlichen Ideologien. Die Wissenschaftler Jürgen W. Falter, Werner Patzelt und Richard Stöss analysieren deren neuen Erscheinungsformen. Wo liegen die Gefahren, wie kann man sich wehren? Die Beiträge dieser DVD- und Webvideo-Serie geben tiefe Einblicke in die aktuelle rechte Szene. Die Dokumentation "Ein Dorf zeigt Mut" ist nur auf der DVD enthalten.

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Rechte Videos, pfui!

Moritz stöbert in Videoportalen - und stößt dabei auf üble Videos, rechtsextrem und ausländerfeindlich. Wie kann das sein? Kontrolliert das etwa keiner? Was kann man selber dagegen tun? Rabea Hassemer von jugendschutz.net macht deutlich, dass rechte Propaganda in Deutschland verboten ist, dass aber bei ausländischen Anbietern das deutsche Recht nicht greift. jugendschutz.net bemüht sich um die Löschung solcher Videos und versucht im Gespräch mit den Betreibern, sie zum Einsatz von Filtern zu bewegen, um das Hochladen bestimmter Inhalte zu verhindern.

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Nazi-Sounds

Moritz recherchiert im Netz - und findet rechtsextreme Seiten, die mit professionell gemachter Musik vollgepackt sind. Warum treiben die Neonazis so einen Aufwand mit ihren Soundfiles? Was steckt dahinter? Verfassungsschützer Dr. Thomas Pfeiffer erklärt, dass Musik eine wichtige Rolle spielt. Mit Musik will man Jugendliche an den Rechtsextremismus heranführen - zunächst aber ohne politische Inhalte. Das höchste Ziel der rechten Szene ist es, sich selbst als cool zu präsentieren.

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Dumpfbacken-Alarm

Neonazis pöbeln in Moritz' Blog, sie hinterlassen Hakenkreuze und verfassungsfeindliche Kommentare. Moritz würde das am liebsten so stehen lassen, denn schließlich disqualifizieren die Dumpfbacken sich damit selbst. "Besser nicht!", rät Jurist Till Kreutzer, denn Moritz könnte Probleme bekommen. Schließlich haftet der Anbieter einer Plattform/eines Forums für das, was andere dort schreiben.

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Falsche Kameraden - Nazis

Moritz recherchiert, klickt rechte Webseiten an, und kommt ins Grübeln: Die Neonazi-Kameraden geben sich wie ein netter Jugendclub! Ihre Werbebotschaft ist es, Jugendlichen etwas zu bieten - Halt und Zugehörigkeit. Sie nennen dies Kameradschaft. Der Verfassungsschützer Dr. Thomas Pfeiffer weiß, dass Freundschaft nicht stattfindet. Kameradschaft kann von der einen zur anderen Minute in Feindschaft umschlagen. Wer aussteigen will, wird ständig mit dem Gefühl konfrontiert sein, bedroht zu werden.

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Im Feind vereint - Europas rechtsextreme Internationale

Sie brüllen "Ausländer raus" und schließen gleichzeitig internationale Bündnisse. Der gemeinsame Feind vereint: gegen fremde Religionen, drohende Rassenvermischung - und gegen die Europäische Union. Eine Dokumentation über die jüngste Strategie der europäischen Rechtsextremisten.

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Die NPD: Heimat, Hitler, Hass

Die NPD präsentiert sich als Retterin Europas. Und wie kaum eine andere Partei jongliert sie zwischen Provokation, Sozialprotest und rechtsextremer Volksverhetzung. Aber wie stark ist die NPD heute? Welche Gefahren bestehen für die demokratische Gesellschaft? Der Regisseur Rainer Fromm hat sich für ein Jahr lang auf Spurensuche in ganz Deutschland begeben. Er besuchte Versammlungen der NPD, sprach mit Parteimitgliedern, Aussteigern und Wissenschaftlern.