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Landeszentrale für politische Bildung NRW

Was kommt noch bei den Bürgern an? Medien zwischen Politik und Populismus. 17. Oktober 2005, Köln. Eine Dokumentation.

"Politik(er)verdrossenheit" ist ein Begriff, der die meisten Deutschen charakterisiert. Er fehlt in keiner Nachwahl-Analyse. Der Politik sei der Bezug zum Bürger verloren gegangen, lautet der Vorwurf. Wie gehen Politik und Medien mit dieser Herausforderung um? Dieser Frage stellte sich der Kongress “Was kommt noch bei den Bürgern an? Medien zwischen Politik und Populismus”, den die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Deutschen Medienakademie Köln am 17. Oktober 2005 durchgeführt hat. Die vorliegende PDF-Publikation dokumentiert den Kongress und die auf ihm gehaltenen Vorträge: - Prof. Dr. Thomas Meyer: Politik in der Mediendemokratie - Prof. Dr. Jo Groebel: Mediale Wellen: Fallbeispiele. Eine Analyse. - Prof. Dr. Frank Decker: Struktureller Populismus - Verändern die Medien das Politische?

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Landeszentrale für politische Bildung NRW

Allahs deutsche Schwerter

Friedliches Zusammenleben der Kulturen und Religionen? In Deutschland funktioniert das weitgehend, aber das interkulturelle Miteinander hat auch Schattenseiten - eine davon ist der radikale Islamismus. Eine kleine Gruppe von radikalen Muslimen hat sehr eigene Vorstellungen davon, wie das Leben zwischen Himmel und Hölle auszusehen hat - und würde auch im Namen Allahs zum Schwert greifen, um ihre Ziele durchzusetzen. Die Dokumentation zeigt ein weites Spektrum an Islamisten in Deutschland: Von strenggläubigen Salafisten über die Sauerland-Gruppe, die konkrete Anschläge plante, bis zu Pierre Vogel, dem einflussreichsten deutschen Konvertiten und Hassprediger. Ein Aussteiger berichtet über Ziele und Methoden der salafistischen Szene. Auch die moderatere, vom Verfassungsschutz beobachtete Vereinigung "Milli Görüs" ist Thema.