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Warum Syrien stirbt

Seit mehr als einem halben Jahrzehnt ist in Syrien Krieg. Ganze Städte sind ausgebombt und zerstört, der blutige Krieg hat schon mehr als 250.000 Menschenleben gefordert. Fast jeder zweite Syrer ist auf der Flucht. Syrien stirbt. Doch die Gegner und Anhänger von Präsident Assad bekämpfen sich weiter. Auch der sogenannte Islamische Staat verbreitet weiter Angst und Schrecken; und auch das Ausland mischt kräftig mit in diesem Krieg. Was waren die Auslöser des Krieges? Wer sind die Beteiligten? Und wieso ist es so schwierig, endlich eine friedliche Lösung zu finden? Unterstützt durch erklärende Animationen beleuchtet der Film die Ursachen und Kernprobleme eines nicht enden wollenden Krieges.
Ausführliche Beschreibung:
Kapitel: Der Arabische Frühling von 2011; Wer ist Baschar al-Assad?; Der Islamische Staat fällt in Syrien ein; Der Iran und Saudi-Arabien mischen sich ein; Warum die internationale Politik keine Lösung findet.

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Nachrichten aus Syrien

Der Film portraitiert vier Menschen in ihrer Zerrissenheit zwischen der Sicherheit, die ihnen ihre Zufluchtsorte in Europa bieten und den Nachrichten und Videos von Freunden und Verwandten in Syrien, die sie täglich auf ihren Telefonen erreichen. Amjad, Omar, Zena und Shahinaz erreichen täglich Nachrichten und Videos von Verwandten und Freunden: Nachrichten von Bombardierungen in Idlib, von Fluchtversuchen, aus dem Gefängnis oder vom Alltag in einem vom IS kontrollierten Gebiet. Es sind nicht die anonymen Nachrichtenbilder, die wir kennen, sondern sehr persönliche Berichte von Menschen mit Namen und Gesichtern, mit Geschichten und den damit verbundenen Schicksalen. Es sind keine professionellen Videos, die auf den Handys landen: Sie sind verwackelt, unscharf, es gibt Störgeräusche. Aber sie sind authentisch und bringen den Kriegsalltag nahe, den inoffiziellen Krieg, den persönlichen Krieg.

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Der Kosovo-Krieg

Ein Bundeswehrsoldat will helfen und zieht mit Deutschland 1999 in den Krieg. Er erlebt dort die Dankbarkeit der Kosovo-Albaner, während zu Hause über den Kriegseinsatz gestritten wird. An der Entscheidung für einen Militäreinsatz ohne UN-Mandat gibt es immer größere Zweifel am Ende weiß er nicht mehr, wofür er sein Leben riskiert hat. Solche Lebenswege deutscher Soldaten im ersten Bundeswehr-Einsatz seit dem Zweiten Weltkrieg haben Geschichte geschrieben - doch angefangen haben sie mit scheinbar kleinen, ganz menschlichen Entscheidungen, die wir heute ähnlich treffen könnten. War es richtig, sich im Konflikt auf eine Seite zu stellen? Sind militärische Mittel zum Schutz vor Menschenrechtsverletzungen gerechtfertigt? Kann Krieg Frieden schaffen? Wie würde ich heute handeln? Hätte die Vergangenheit auch anders verlaufen können? Die Erzählung wird ergänzt durch Interviews mit der Wissenschaftlerin Marie-Janine Calic, der ehemaligen ARD-Studioleiterin Südosteuropa Susanne Glass sowie Lirie Avdullahu (gebürtige Kosovo-Albanerin) und Dario Vidojković (gebürtiger Serbe, Historiker an der Universität Regensburg).