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Kindermissionswerk "Die Sternsinger"

Film: Willi im Libanon

Reporter Willi Weitzel ist für die Sternsinger im Libanon unterwegs. Dort trifft er Rabella, die ihm zeigt, wie ihr Alltag in der Hauptstadt Beirut aussieht und was es für sie bedeutet, mit Menschen verschiedener Kulturen und Religionen aufzuwachsen. In einem Sternsinger-Projekt lernt Willi, wie ein friedliches Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft, Kultur und Religion gelingen kann. In einem Flüchtlingslager trifft der Reporter Kassem und seine Familie. Sie sind vor dem Bürgerkrieg im Nachbarland Syrien geflohen und wünschen sich vor allem eines: Frieden.

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Deutsches Polen-Institut

Nation ohne Staat - Polen im 19. Jahrhundert

Nach der dritten Teilung Polens 1795 durch Preußen, Russland und Österreich verschwand Polen als Staat für 123 Jahre von der politischen Landkarte Europas. Bis heute wirkt diese Zeit der Teilungen in Polen als Trauma nach. Wie kann eine Nation ohne eigenen Staat überleben? Das folgende Modul soll den SchülerInnen einen Überblick über die wichtigsten Berührungspunkte deutscher und polnischer Geschichte im 19. Jahrhundert vermitteln. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis und der Fähigkeit, die kurzzeitige Polenbegeisterung in Deutschland, insbesondere auch auf dem Hambacher Fest 1832, in den historischen Kontext setzen zu können. Gleiches gilt für die Zunahme nationaler Tendenzen im Frankfurter Paulskirchenparlament (1848) und die damit einhergehende Ablehnung der polnischen Freiheitsbewegung. Auch werden die Wichtigkeit der katholischen Kirche sowie die Bedeutung der in diesem Zeitraum unter den Bedingungen der Zensur entstandenen Literatur für das polnische Nationalbewusstsein thematisiert. Das Modul ermöglicht anhand eines Quellentextes aus dem 16. Jahrhundert einen Einblick in die Ereignisse, um selbige dann mit Texten aus einem deutschen und einem polnischen Schulbuch des 20. Jahrhunderts in einen nationalen Kontext zu stellen. Eine Karte bietet einen Überblick über den Verlauf der Ostsiedlung. Welche Folgen die Ostsiedlung für die Einflüsse der deutschen Sprache im heutigen Polnisch hatte, vermittelt Arbeitsblatt 4.

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Deutsches Polen-Institut

Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung als Folgen des Zweiten Weltkriegs (1939-1947)

Das Thema "Flucht und Vertreibung als Folgen des Zweiten Weltkriegs" ist auch 70 Jahre nach Kriegsende immer noch fest im deutschen Bewusstsein verankert und in vielen deutschen Schulbüchern thematisch vorhanden. Der Fokus liegt dort jedoch fast ausschließlich auf dem Schicksal der deutschen Bevölkerung, die ihre Heimat im Osten nach 1945 verlassen musste. Weniger bekannt ist hingegen, dass durch die sog. Westverschiebung Polens auch viele Polen aus dem Osten ihres Landes unter anderem in die neuen, ehemals deutschen, nun polnischen Gebiete im Westen zwangsumgesiedelt wurden. Nicht selten trafen neu ankommende Polen auf noch nicht abgereiste deutsche Familien und lebten eine zeitlang gemeinsam mit ihnen unter einem Dach. Das vorliegende Modul legt den Fokus auf das Schicksal der Vertreibung und Zwangsumsiedlung von Polen und Deutschen. Ausgehend von der geographischen Westverschiebung Polens soll den Schülerinnen und Schülern anhand von Beispielen die Situation jener Menschen, die ihre Heimat aus unterschiedlichen Gründen und auf unterschiedliche Art und Weise - Vertreibung, Flucht, Zwangsumsiedlung - verlassen mussten, nähergebracht und das Phänomen der Vertreibung als europäische Nachkriegsfolge anschaulich gemacht werden. Dass das Thema "Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung" heute so aktuell wie nach dem Zweiten Weltkrieg ist, zeigen uns die Bilder von Asylsuchenden und die gesellschaftlichen Debatten über die Integration von Flüchtlingen. Das Modul beschäftigt sich daher auch mit der aktuellen gesellschaftspolitischen Bedeutung der Erinnerung an "Flucht und Vertreibung" und dem heutigen Umgang mit dem Thema.

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Deutsches Polen-Institut

Polens Wirtschaft zwischen Transformation und Globalisierung

Im Mittelpunkt des Moduls stehen die Entwicklung sowie die aktuelle Situation der polnischen Wirtschaft vor dem Hintergrund des politischen und ökonomischen Transformationsprozesses seit 1989. Außerdem sollen die SchülerInnen mit den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf die junge Marktwirtschaft Polens vertraut gemacht werden und auch den Vergleich mit der Situation in Deutschland ziehen. Dem Modul steht ein einführender Text voran, der vor dem Hintergrund des Transformationsprozesses die wichtigsten wirtschaftlichen Entwicklungen Polens in den vergangenen Jahren nachzeichnet. Die Arbeitsblätter sollen vor allem den Vergleich zur deutschen Wirtschaft vertiefen, insbesondere auch im Hinblick auf die unterschiedlichen Bedingungen für die gleichzeitig begonnene marktwirtschaftliche Transformation in Ostdeutschland und Polen.

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Deutsches Polen-Institut

Juden in Polen

Polen war jahrhundertelang ein Zentrum des europäischen Judentums. Hier befanden sich jüdische Hochschulen, die in ganz Europa angesehen und tonangebend waren; hier entfaltete sich jüdische Kultur im Dialog mit der polnisch-litauischen Umgebung. Die Geschichte der polnischen Juden reicht von Zeiten relativ großer Toleranz in Mittelalter und Renaissance über wechselhafte und schwierige Epochen während der Kosakenaufstände und Kriege im 18. Jahrhundert, der Teilungen Polens und der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen bis zur fast völligen Auslöschung jüdischen Lebens in Polen durch die Nationalsozialisten. Der Neubeginn nach 1945 wurde erschwert durch politische Umstände, die zur Emigration des größten Teils der wenigen noch in Polen verbliebenen Juden führten. Nach dem Übergang zur Demokratie 1989 entstand ein günstigeres Umfeld für das Wiedererstehen jüdischen Lebens in Polen. Das vorliegende Modul soll den SchülerInnen einen Einblick in wichtige Etappen der jüdischen Geschichte in Polen vermitteln und ihnen einen Eindruck von der faszinierenden Welt und dem kulturellen Reichtum des sog. Ostjudentums geben. Sie sollen erkennen, welche Bedingungen das Zusammenleben verschiedener Kulturen förderten und welche es erschwerten. Sie werden konfrontiert mit verschiedenen Reaktionen der Juden und ihrer polnischen Mitbürger auf Unterdrückung und Gewalt.

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Deutsches Polen-Institut

Willy Brandts Kniefall und der Warschauer Vertrag 1970

Nach Kriegsende 1945 war das Verhältnis zwischen Westdeutschland und Polen von der ideologischen, militärischen und wirtschaftlichen Zugehörigkeit zum jeweiligen Bündnispartner USA (NATO) und Sowjetunion (Warschauer Pakt) geprägt. Zu letzterem gehörte auch die seit 1949 bestehende DDR, der zwar politisch ein freundschaftliches Verhältnis zu Polen verordnet wurde, das sich aber auf gesellschaftlicher Ebene nur bedingt widerspiegelte. Erst Anfang der 1960er Jahre konnten zunächst auf kirchlicher, etwas später auch auf politischer Ebene erste Signale eines Dialogs zwischen Westdeutschland und Polen gesendet werden (z.B. der Briefwechsel zwischen den katholischen Bischöfen Polens und Deutschlands 1965, s. Arbeitsblatt 1). Ein entscheidender Durchbruch gelang dann der 1969 neu entstandenen Koalition aus SPD und FDP mit Bundeskanzler Willy Brandt an der Spitze der Regierung, die die Oder-Neiße-Grenze als unverletzliche Westgrenze Polens sowie die DDR als Staat anerkannte und durch den Warschauer Vertrage 1970 das Verhältnis zwischen beiden Ländern auf ein neues Fundament stellte. Willy Brandts Kniefall vor dem Denkmal für die Kämpfer des Ghettoaufstands von 1943 in Warschau gilt bis heute als ein Meilenstein für den Aussöhnungsprozess beider Länder, auch wenn die Geste damals nicht unumstritten war. Gleiches gilt für die Vereinbarungen des Warschauer Vertrags, die in der deutschen Politik und Gesellschaft ebenfalls auf Widerstand stießen. Das Modul stellt den Kniefall von Willy Brandt in den historischen Zusammenhang. Er wird den SchülerInnen sowohl über die eigenen Erinnerungen Brandts (Arbeitsblatt 2), als auch im weiteren Kontext des Warschauer Vertrags nähergebracht. Die gesellschaftliche und politische Diskussion über letzteren vermittelt Arbeitsblatt 3.

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Deutsches Polen-Institut

Polen - Gesellschaft im Wandel

Seit dem Fall des kommunistischen Regimes in Polen 1989 hat sich das Land nicht nur äußerlich verändert, auch die Gesellschaft hat einen Wandel durchlebt. In manchen Familien leben bis heute Menschen, die den Zweiten Weltkrieg noch erlebt haben, zusammen mit ihren Enkeln und Urenkeln, die den Kommunismus nur aus Erzählungen kennen. Unterschiedliche Wertvorstellungen prallen aufeinander, die nicht nur in den Familien ausgetragen werden, sondern immer wieder auch zu Diskussionen in der Politik, im Kulturleben und in den Medien führen. Das Modul vermittelt in seinem Einführungstext einen Überblick über die wichtigsten Veränderungen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen in Polen seit 1989 (Werte, Religion, Wirtschaft, Familie u.a.). Mit Hilfe von Arbeitsblättern soll den SchülerInnen das in Polen häufig noch sichtbare Nebeneinander von Vergangenheit und Gegenwart, von alten und neuen Werten und Lebenswelten anhand von Beispielen aufgezeigt werden.

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Deutsches Polen-Institut

Polen - Internationale Beziehungen

Die friedliche Revolution 1989 hatte für Polen nicht nur den Neuaufbau eines freiheitlichdemokratischen politischen Systems zur Folge, sondern auch die Neustrukturierung seiner Außenpolitik. Sowohl sicherheitspolitisch (Beitritt zur NATO 1999) als auch politisch und wirtschaftlich (Beitritt zur EU 2004) richtete das Land sich neu aus. Es trat bestehenden Bündnissen bei und setzte eigene außenpolitische Akzente insbesondere auch gegenüber den Nachbarländern. Das vorliegende Modul zeigt am Beispiel Polens die Schwierigkeiten, aber auch die Chancen, sich - nicht zuletzt vor dem Hintergrund historischer Belastungen im Verhältnis zu den Nachbarländern - in den Strukturen von NATO und EU zu verorten und gleichzeitig als Mittler zum Osten eine neue Rolle einzunehmen. Gleichzeitig sollen die damit verbundenen neuen sicherheitspolitischen Abwägungen gerade in einer Randlage des NATO-Bündnisses in Europa vermittelt werden.