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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)/ Universum Verlag GmbH

Hautschutz in Metallberufen

Hauterkrankungen, besonders an den Händen, gehören zu den häufigsten Berufskrankheiten in der Metallbranche. Und das hat seinen Grund: Mangelndes Know-how, Bequemlichkeit, falsches Risikobewusstsein, Unachtsamkeit oder pure Gewohnheit führen immer wieder zu Fehlverhalten beim Umgang mit Arbeitsmitteln und Arbeitsstoffen am Metallarbeitsplatz. Vorurteile wie “Hautpflege ist Frauensache", “Schutzhandschuhe stören bei der Arbeit" sind noch immer weit verbreitet. Hinzu kommt, dass Hautveränderungen als unangenehm empfunden und gerne verdrängt oder zu wenig ernst genommen werden.

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Gefahrstoffe beim Malen und Lackieren

“Das bisschen Farbe” mag sich mancher angehende Maler und Lackierer denken. Stimmt nur bedingt. Viele Produkte, die bei Maler- und Lackierarbeiten eingesetzt werden, enthalten Stoffe, die krank machen können. Besonders Berufsanfänger sollten wissen, dass Haut und Atemwege den ungeschützten Kontakt mit Lösemitteln, Abbeizern oder Epoxidharzen übel nehmen, und dass Stäube, die bei Malerarbeiten entstehen, krank machen können.

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Handwerkzeuge

Der Umgang mit Hammer, Meißel, Feile und Co scheint simpel, birgt aber doch so manches Verletzungsrisiko. Mangelhafte Werkzeuge, falsche Anwendung, aber auch Sorglosigkeit und mangelnde Übung verursachen jedes Jahr immerhin fast 80.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle. Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, Auszubildende, die ganz am Anfang ihrer Berufstätigkeit stehen, für einen sicheren Umgang mit ihren Handwerkzeugen zu sensibilisieren.

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Brandschutz

Wenn es brennt, bleiben durchschnittlich vier Minuten zur Flucht. Die sind schnell vorbei, besonders wenn jemand in Panik ist und nicht weiß, was zu tun ist. Wenn es brennt, muss jeder Handgriff sitzen. Egal ob am Arbeitsplatz oder sonst wo.

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Meine Sinne: Schau genau!

Bei uns Menschen ist der Sehsinn der Sinn, der am meisten gefordert wird und auf den wir uns am häufigsten verlassen - bis zu 70 Prozent aller Informationen nehmen wir über ihn auf. Es ist wichtig, dass schon Kinder durch richtige Verhaltensweisen präventiv zur Gesunderhaltung und zum Schutz ihres Sehsinns beitragen.

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Meine Sinne: Hör mal hin!

Unsere Ohren sind täglich von früh bis spät Geräuschen ausgesetzt. Zu hohe Geräuschpegel und andauernder Lärm führen auf Dauer zu körperlichen Beeinträchtigungen. Kinder sind in ihrem Alltag ebenfalls davon betroffen. Umso wichtiger ist es, sie für das Thema zu sensibilisieren, sodass sie ein stärkeres Bewusstsein für ihre Umwelt entwickeln und Geräusche differenzierter wahrnehmen.

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Neu am Arbeitsplatz

Alles ist ungewohnt: der Kollegenkreis, die Umgebung, der Arbeitsweg, die Arbeitsabläufe. Das ist aufregend - und birgt gewisse Risiken. Neulinge, egal welchen Alters, haben ein viel-fach höheres Unfallrisiko als andere Beschäftigte. Laut Berufsgenossenschaften und Unfall-kassen erleiden jeden zweiten Unfall Beschäftigte, die noch kein halbes Jahr diese Tätigkeiten ausführen. Diese Materialien wenden sich an junge Berufsanfängerinnen und -anfänger, die oftmals dazu neigen, Gefahren - ob bei der Arbeit oder in der Freizeit - zu unterschätzen und auf die leichte Schulter zu nehmen. Das Fatale: Je häufiger riskantes Verhalten folgenlos bleibt, umso mehr werden falsche Verhaltensweisen zur Gewohnheit und sind später nur noch schwer zu korrigieren.