Anderer Ressourcentyp

SWR (Baden-Baden)

Nationalsozialismus und Krieg

Auch im Südwesten gewinnen die Nationalsozialisten ab den 1920er Jahren an Zulauf. Nachdem sie 1933 an die Macht gelangen, versprechen sie Urlaub für jedermann und beeindrucken mit Prestige-Projekten wie dem Bau von Autobahnen. Als "Großtat" feiert das NS-Regime die Wiedereingliederung des Saargebietes ins Deutsche Reich. Doch die Nationalsozialisten betreiben die systematische Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung von politischen Gegnern, Juden, Sinti und Roma. Nur wenige protestieren dagegen.

Anderer Ressourcentyp

Planet Schule, SWR

Grafeneck 1940

Schloss Grafeneck auf der Schwäbischen Alb: Hier starben zwischen Januar und Dezember 1940 etwa 11.000 Menschen durch Kohlenmonoxidgas. Die Opfer, meist körperlich oder psychisch beeinträchtigt, stammten aus Krankenanstalten und Heimen. Die Morde waren Teil der von den Nationalsozialisten so genannten "Aktion T4" oder "Euthanasie-Aktion". Die Morde verdeutlichen die menschenverachtende Politik und Ideologie des NS-Regimes und seiner Verantwortlichen. Sie mordeten, weil sie Nahrungsmittel sparen wollten, Platz für Militärlazarette benötigten und weil sie sich von der Ermordung der Schwachen und Kranken eine Gesundung des "Volkskörpers" versprachen. Die Opfer bezeichneten sie als "lebensunwerte Ballastexistenzen" und "seelenlose Menschenhülsen". Im Zentrum dieser Dokumentation stehen drei Opfer und deren Hinterbliebene: Emma Dapp, deren Enkel Hans-Ulrich eine Biografie seiner Großmutter geschrieben hat; Martin Bader, dessen Sohn Helmut das Leben des Vaters recherchiert hat und Dieter Neumaier, der als Kind ermordet wurde und dessen älterer Bruder ihn nie vergessen hat.

Anderer Ressourcentyp

SWR (Baden-Baden)

Plötzlich ist man wer: Neonazi!

Felix ist jung, klug, kommt aus gesicherten Verhältnissen und - er war jahrelang aktiver Neonazi. Heute will er verhindern, dass andere den gleichen Weg einschlagen und leistet politische Aufklärungsarbeit. Auch Heidi, Benedikt, Gunnar und Klaus waren als Jugendliche in der Neonazi-Szene. Musik, Propaganda und Gewalt spielten bei ihrem Einstieg eine wichtige Rolle. Wer nicht in das Weltbild passte, wurde diskriminiert und bedroht. Die Gruppe gab den Mitgliedern das Gefühl dazuzugehören, wichtig zu sein. Nach strikten Vorgaben wurde zwischen Freund und Feind unterschieden; für Zweifel war wenig Raum. Der Film begleitet ehemalige Neonazis, die es geschafft haben, aus der Szene auszusteigen. Dafür mussten sie ihr bisheriges Leben ganz aufgeben, manche von ihnen leben heute in Schutzprogrammen. Ihre Gesichter wurden daher im Film anonymisiert. In Form von Graphic Novels und über Interviews erzählt der Film ihre Geschichten.

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Nationalsozialismus und Krieg

Auch im Südwesten gewinnen die Nationalsozialisten ab den 1920er Jahren an Zulauf. Nachdem sie 1933 an die Macht gelangen, versprechen sie Urlaub für jedermann und beeindrucken mit Prestige-Projekten wie dem Bau von Autobahnen. Als "Großtat" feiert das NS-Regime die Wiedereingliederung des Saargebietes ins Deutsche Reich. Doch die Nationalsozialisten betreiben die systematische Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung von politischen Gegnern, Juden, Sinti und Roma. Nur wenige protestieren dagegen.

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Planet Schule, SWR

Grafeneck 1940

Schloss Grafeneck auf der Schwäbischen Alb: Hier starben zwischen Januar und Dezember 1940 etwa 11.000 Menschen durch Kohlenmonoxidgas. Die Opfer, meist körperlich oder psychisch beeinträchtigt, stammten aus Krankenanstalten und Heimen. Die Morde waren Teil der von den Nationalsozialisten so genannten "Aktion T4" oder "Euthanasie-Aktion". Die Morde verdeutlichen die menschenverachtende Politik und Ideologie des NS-Regimes und seiner Verantwortlichen. Sie mordeten, weil sie Nahrungsmittel sparen wollten, Platz für Militärlazarette benötigten und weil sie sich von der Ermordung der Schwachen und Kranken eine Gesundung des "Volkskörpers" versprachen. Die Opfer bezeichneten sie als "lebensunwerte Ballastexistenzen" und "seelenlose Menschenhülsen". Im Zentrum dieser Dokumentation stehen drei Opfer und deren Hinterbliebene: Emma Dapp, deren Enkel Hans-Ulrich eine Biografie seiner Großmutter geschrieben hat; Martin Bader, dessen Sohn Helmut das Leben des Vaters recherchiert hat und Dieter Neumaier, der als Kind ermordet wurde und dessen älterer Bruder ihn nie vergessen hat.

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Plötzlich ist man wer: Neonazi!

Felix ist jung, klug, kommt aus gesicherten Verhältnissen und - er war jahrelang aktiver Neonazi. Heute will er verhindern, dass andere den gleichen Weg einschlagen und leistet politische Aufklärungsarbeit. Auch Heidi, Benedikt, Gunnar und Klaus waren als Jugendliche in der Neonazi-Szene. Musik, Propaganda und Gewalt spielten bei ihrem Einstieg eine wichtige Rolle. Wer nicht in das Weltbild passte, wurde diskriminiert und bedroht. Die Gruppe gab den Mitgliedern das Gefühl dazuzugehören, wichtig zu sein. Nach strikten Vorgaben wurde zwischen Freund und Feind unterschieden; für Zweifel war wenig Raum. Der Film begleitet ehemalige Neonazis, die es geschafft haben, aus der Szene auszusteigen. Dafür mussten sie ihr bisheriges Leben ganz aufgeben, manche von ihnen leben heute in Schutzprogrammen. Ihre Gesichter wurden daher im Film anonymisiert. In Form von Graphic Novels und über Interviews erzählt der Film ihre Geschichten.

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Kinofenster

The Cemetery Club

Die israelische Regisseurin Tali Shemesh porträtiert eine Gruppe von Holocaust-Überlebenden, die nach dem Zweiten Weltkrieg von Polen nach Israel emigrierten. Ausgerüstet mit Klappstühlen ziehen die inzwischen hoch betagten Männer und Frauen jeden Samstag auf den Jerusalemer Nationalfriedhof Mount Herzl. Im Schatten einer großen Pinie diskutieren sie über philosophische, kulturelle und politische Fragen oder tragen Gedichte vor. Mount Herzl Academy nennt sich der Verein, dessen wöchentliche Zusammenkünfte unter anderem der Vereinsamung im Alter vorbeugen wollen. Auch Minya, die zur...

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Kinofenster

Son of Saul

Der ungarische Jude Saul Ausländer ist Teil des sogenannten 'Sonderkommandos' im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Seine Aufgabe besteht darin, die Mithäftlinge in die Gaskammern zu führen und anschließend ihre Leichen zu verbrennen. Als Saul in einem getöteten Jungen seinen Sohn zu erkennen glaubt, beschließt er, dem Kind eine Beerdigung nach jüdischer Tradition zu ermöglichen. Seine Suche nach einem Rabbiner führt ihn in die verschiedenen Abschnitte des Lagers, während er weiter seine Arbeit innerhalb der Vernichtungsmaschinerie verrichten muss. Zur gleichen Zeit planen In...

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Kinofenster

Er ist wieder da

Im Jahr 2014 kommt Adolf Hitler mitten in Berlin, unweit des Führerbunkers, zu Bewusstsein. Wie er hierher gekommen ist, kann sich der verwirrte Führer nicht erklären. Vor dem Brandenburger Tor wird er irrtümlich für eine Touristenattraktion gehalten: Passanten posieren mit ihm für Selfies, andere gehen verstört weiter. Ein naiver Journalist, der gerade von seinem Sender gefeuert wurde, erkennt in dem vermeintlichen Hitler-Imitator eine große Geschichte und schlägt ihm eine Reise durch Deutschland vor - die sich für Hitler als Triumphzug erweist. Viele Deutsche scheinen nur auf ...

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Kinofenster

Die Wohnung

Nach dem Tod der 98-jährigen Gerda Tuchler in Tel Aviv versuchen ihre Tochter und deren Sohn, der Filmemacher Arnon Goldfinger, die Habseligkeiten der Verstorbenen zu veräußern. Im Nachlass stößt Goldfinger auf einen Zeitungsartikel, der ihn stutzig macht. Scheinbar pflegten seine Großeltern, die in den 1930er-Jahren aus Deutschland ausgewandert waren, selbst nach dem Krieg noch freundschaftliche Beziehungen zu dem SS-Funktionär Baron Leopold von Mildenstein. Im Zuge seiner Nachforschungen stößt Goldfinger auf eine Vergangenheit, die seine Familie über all die Jahre erfolgreich ve...