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Stiftung Deutsches Historisches Museum/Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland/Bundesarchiv

Schah-Maske

1967 entsteht in West-Berlin die "Kommune I" als Teil der Studentenbewegung. Ihre Mitglieder organisieren politische Aktionen und Proteste. Als der Schah von Persien am 2. Juni 1967 die Stadt besucht, verteilen sie Tüten mit dem Porträt des Schahs an Teilnehmer der Anti-Schah-Demonstrationen. Die Schah-Maske steht beispielhaft für neue Formen des außerparlamentarischen politischen Protests und bietet Gelegenheit, sowohl die Studentenunruhen der 1960er Jahre als auch Proteste und Protestformen im Allgemeinen zu thematisieren.

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Hausbuch

In jedem Wohnhaus in der DDR soll ein Verantwortlicher ein Hausbuch führen. Das Buch erfasst Name und Beruf der Bewohner, aber auch alle Besucher, die länger als drei Tage bleiben, sowie Gäste aus dem Ausland. Es muss auf Verlangen der Polizei und dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) vorgelegt werden. Das Objekt "Hausbuch" steht beispielhaft für die Kontrollmechanismen des SED-Regimes und insbesondere des Ministeriums für Staatssicherheit.

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Geographische Kommission für Westfalen

Das Westfälische Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen

Das Westfälische Schieferbergbau- und Heimatmuseum in dem Schmallenberger Ortsteil Holthausen liegt zwar etwas versteckt, ist aber durchaus ein Aushängeschild in der Museumslandschaft des Hochsauerlandkreises. Im Vergleich der 60 Museen im Kreisgebiet erfreut es sich mit regelmäßig mehreren Tausend Besuchern pro Jahr einer großen Beliebtheit und besitzt eine Strahlkraft, die weit über die Region und auch Westfalen hinausreicht. Hinweise auf weiterführende Literatur vorhanden.


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Historisches Institut der Universität zu Köln

Imperium Romanum - Römische Antike - Selbstlernmodule Geschichte

Die Geschichte der römischen Antike dauerte länger als die der griechischen - rund 1000 Jahre. Um 500 v. Chr. begann der Aufstieg Roms zur Großmacht. In zahlreichen brutalen Kriegen konnten die Römer ihr Herrschaftsgebiet immer weiter vergrößern. Zur Zeit seiner größten Ausdehnung erstreckte sich das Reich über weite Teile Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. In dieser Modulserie lernst du die Expansion (Ausdehnung) des Imperium Romanum genauso kennen wie das Alltagsleben der Römer. Modul 1 | Imperium Romanum - Kreuzworträtsel Modul 2 | Spuren des Imperium Romanum - Römische Bauwerke Modul 3 | Rom - Vom Dorf zur Weltmacht Modul 4 | Römisches Militär - Die Trajanssäule Modul 5 | Caesars Krieg gegen die Helvetier Modul 6 | Bellum iustum - gerechter Krieg? Modul 7 | Augustus von Primaporta - Eine Statue untersuchen Modul 8 | Varusschlacht - Video Modul 9 | Pompeji virtuell erkunden Modul 10 | Der ideale Mann - die ideale Frau Modul 11 | ”Latrones!” - Reisen in der römischen Antike Modul 12 | Kolosseum in Rom virtuell erkunden Modul 13 | Virtuelle Rundgänge erstellen


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MfS-Gefangenentransportwagen

In der DDR betreibt das Ministerium für Staatssicherheit (MfS), die Geheimpolizei, eigene Untersuchungshaftanstalten. Dort nimmt es Verdächtige vor deren Gerichtsprozess in Gewahrsam. Soll ein Häftling an einen anderen Ort verlegt werden, wird er mit einem Gefangenentransporter befördert. Von außen ist die Funktion dieser Transporter nicht erkennbar. Sie werden als zivile Lieferwagen getarnt, um kein Aufsehen zu erregen. Der Gefangenentransportwagen steht beispielshaft für die Überwachungsmethoden und die Arbeit des MfS. Mit dem Originalobjekt kann ein Einstieg in das Thema "Arbeit und Methoden der Staatssicherheit" erfolgen.

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Dokument "Schußwaffengebräuche"

Mehr als zwei Millionen Menschen verlassen von 1949 bis 1961 die DDR. Viele flüchten über Ost-Berlin nach West-Berlin. Am 13. August 1961 lässt das SED-Regime eine Mauer rund um West-Berlin bauen, um weitere Fluchten unmöglich zu machen. Das Dokument "Schußwaffengebräuche" steht beispielhaft für das gewaltsame Vorgehen der SED-Führung gegen Fluchtversuche und bietet Gelegenheit, in das Thema Mauerbau einzuführen.

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DIPF - Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Deutscher Bildungsserver

Leonardo da Vinci im Schulunterricht

Leonardo da Vinci gilt als einer der berühmtesten Universalgelehrten aller Zeiten. Bekannt wird da Vinci insbesondere für die Mona Lisa, seine anatomischen Zeichnungen und seine Proportionsstudie "Der vitruvianische Mensch". Vor 500 Jahren, am 2. Mai 1519, stirbt Leonardo da Vinci mit 67 Jahren in Amboise in Frankreich. Diese Seite bietet eine Fülle an Informationen und Unterrichtsmaterial rund um das Universalgenie.

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LeMO Lernen

Diese Seite bietet einen Überblick über alle LeMO Lernen-Materialien der Stiftung Haus der Geschichte für die vier Museen: Haus der Geschichte in Bonn, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Tränenpalast und Museum in der Kulturbrauerei in Berlin. LeMO Lernen-Materialien gehen immer von einzelnen Objekten als historischen Quellen aus. Diese Objekte sind sowohl in einer der Dauerausstellungen der Stiftung zu sehen als auch Teil von LeMO. LeMO Lernen bietet gezielte Hinweise, wie ausgehend von diesen Objekten LeMO im Unterricht genutzt werden kann oder im Zusammenhang mit einem Museumsbesuch.

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Karikatur Marshall-Plan

Am 5. Juni 1947 schlägt der amerikanische Außenminister George C. Marshall mit dem European Recovery Program (ERP) ein Hilfsprogramm für das kriegszerstörte Europa vor. Auf einer Konferenz im Juli 1947 in Paris sollen sich die europäischen Staaten vorab auf einen gemeinsamen Wirtschaftsplan einigen. Die ebenfalls eingeladenen osteuropäischen Länder müssen ihre Teilnahme jedoch unter dem Druck der UdSSR absagen. Die Karikatur zum Marshall-Plan bietet einen guten Einstieg in das Thema "Kalter Krieg"; sie gibt Gelegenheit, die Themen "Wirtschaftlicher Wiederaufbau" und "Beginn der Blockkonfrontation zwischen Ost und West" zu behandeln.

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Grenz-Kontrollkabine Tränenpalast

Am 13. August 1961 lässt die Regierung der DDR eine Mauer rund um West-Berlin bauen. Nur wenige Menschen dürfen aus der DDR ausreisen. Auch für die Einreise gibt es strenge Regeln. An den Grenzen kontrolliert das Regime die Reisenden scharf - so auch in diesen Kabinen aus dem Tränenpalast, der Ausreisehalle am Grenzübergang Friedrichstraße. Jeder Ausreisende muss diese Kabinen passieren. Die Passabfertigungseinheit steht beispielhaft für die Kontrollmechanismen des SED-Regimes nach dem Mauerbau und für das erste Passierscheinabkommen aus dem Jahr 1963. Das Objekt kann zur vertiefenden Behandlung der deutsch-deutschen Teilung verwendet werden.