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Bilder vom Alter

Im Alter nicht mehr gebraucht werden: davor haben viele Angst. Leben wir in einer Gesellschaft, in der Alte überflüssig sind? Die Beiträge dieser Webvideo- und DVD-Serie zeigen, dass das so nicht sein muss: dass Alt und Jung miteinander reden und leben können, aber auch voneinander lernen können. Dass eine Fabrik mit einer Belegschaft von durchschnittlich 74 Jahren profitabel sein kann. "Respektvoll miteinander umgehen!", lautet das Geheimnis. Was auch für den Tod gilt: Ein Beispiel aus den USA zeigt, wie sich Todkranke gegen Sterbehilfe entscheiden - wenn sie in würdiger Umgebung gepflegt werden. Die Beiträge "Rentner-GmbH" und "Mein Tod gehört mir" sind nur auf der DVD enthalten.

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Ich fass' es nicht - Die Mauer ist weg!

Auf einmal war sie weg - die Mauer! Damals waren sie 17, 13 und 18 - der DJ Paul van Dyk, die Journalistin Kathrin Bräuer und der Kameramann Steffen Bohn. Drei junge Leute, die spannende Geschichten von der DDR erzählen, vom Mauerfall, von Ausreise und Republikflucht. Drei Serien mit insgesamt 36 Folgen.

Anderer Ressourcentyp

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Mauerfall - Simpleshow Teaser

Die minimalistisch und witzig gemachte Animation liefert einen einprägsamen, plakativen Abriss der Geschichte zur Deutschen Teilung.

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Recht haben - an der Bordsteinkante

Recht haben - das wollen alle! Aber welche Rechte haben wir eigentlich? Warum gibt es Behindertenparkplätze, wenn alle gleichbehandelt werden sollen? Darf man überall ungestört rauchen, wenn man sich auf das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit beruft? Geht die heimliche Online-Durchsuchung von privaten Computern wirklich in Ordnung? Und mal ganz grundsätzlich gefragt: Gelten unsere Grundrechte überhaupt im Alltag - oder brauchen wir das fast 60-jährige Grundgesetz gar nicht mehr? Antworten liefert die Webvideo- und DVD-Serie "Recht haben - an der Bordsteinkante". Für die Serie haben Reporter Moritz-Alexander Harms und Reporterin Sonja Leister Passantinnen und Passanten in Nordrhein-Westfalen an der Bordsteinkante um ihre Meinung gefragt - und die waren um keine Antwort verlegen: offen, kontrovers und kompetent!

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Rechtsextrem - Zwischen Lifestyle und Gewalt

Gedanken von gestern finden heute immer noch Anhänger - unter Rechtsextremisten. Grund genug, zehn aktuelle und bewährte Dokumentationen zum Thema Rechtsextremismus neu zusammenzustellen. Wie sieht die rechte Szene heute aus? Woran erkennt man Rechtsextremisten, was sind ihre Symbole, ihr Dresscode? Welche Rolle spielen Frauen in der Szene? Bleiben Nazis immer Nazis - oder entwickeln sie sich weiter? Wer macht rechte Musik - und wozu wird sie genutzt? Wie kann man sich gegen rechte Parolen zur Wehr setzen? Und auf welchen Theorien baut das Gedankengebäude der Rechten auf? Fragen, zu denen die hier zusammengestellten Dokumentationen Informationen liefern.

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Generation Europa

Eine neue Generation wächst heran - eine Generation, die mit dem neuen Europa der vielen Staaten aus Ost und West aufwächst, für die dieses Europa selbstverständlich ist. Diese Generation wird die Herausforderungen, die aus dem Zusammenleben der vielen verschiedenen Nationen entstehen, bewältigen müssen. In Nordrhein-Westfalen bereiten zertifizierte Europaschulen Schülerinnen und Schüler auf diese Aufgabe vor, und Studentinnen und Studenten können in Aachen ihren Master in "Europastudien" machen. Wie verschieden und herausfordernd das Arbeiten in Europa schon heute sein kann, zeigen weitere Beiträge dieser DVD und Webvideo-Serie. HAUPTFILME Europa lernen Europa studieren Neuorientierung auf dem Arbeitsmarkt BONUSMATERIALIEN Interview mit der Juniorteamerin Carina Eckertz Interview mit dem Juniorteamer Leif Kröger Jugendliche - und Europa

Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung, Video

Planet Schule, WDR

Mauerjahre - Leben im geteilten Berlin

Die Epoche des Kalten Krieges hat die Geschichte Europas und speziell Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt. Die Stadt Berlin stand nicht nur für die Teilung eines ganzen Volkes, sondern auch als Symbol zweier konkurrierender politischer Systeme. Drei Filme zeichnen die Geschichte der Berliner Mauer vom Bau 1961 bis zu ihrem Fall im Wendejahr 1989 nach. Auch Politik, Wirtschaft und der Alltag der Menschen in Ost- und Westberlin werden thematisiert. Zeitzeugen aus Ost und West berichten in Interviews von ihren Erfahrungen und Erlebnissen, die sie in der Zeit der Teilung Berlins geprägt haben. Die Filme eignen sich für den Einsatz im Geschichtsunterricht der Klassenstufen 8 bis 10 und der Oberstufe sowie zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen.

Text, Video

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Fernsehgrüße von West nach Ost

1986, drei Jahre vor dem Mauerfall: die "Fernsehpostkarte" erblickt kurz, aber heftig das Licht der Welt. 18 aus der DDR ausgereiste Frauen, Männer, Paare und Familien schickten kurze Grüße in den Osten - per TV über die Mauer hinweg. Die am Stück gesendeten Postkarten - ein "Kleines Fernsehspiel" im ZDF - bestechen durch ihre Originalität und Vielfalt. Nur drei Beispiele: Nina Hagen grüßt die Bonzen in Wandlitz, der Friedensaktivist Roland Jahn vergleicht Knasterfahrungen in Ost und West, Ingrid P. schildert ihre abenteuerliche Ausreise. In der ZEIT schrieb Martin Ahrends am 24.10.1986: "Den DDR-deutschen Betrachtern wird 'Westfernsehen verkehrt’ geboten; die Mattscheibe ist mit einem Mal nicht mehr das Schlüsselloch zur lockenden Fremde, sie sehen ihresgleichen sehnsüchtig herüberwinken, jemand stößt sein Glas gegen diese Scheibe, jemand setzt einen Kuß darauf, große Augen und Münder, wie im Aquarium: 'Det Anfassen fehlt!' Wie fern die Welt hinter der Scheibe ist, wird wohl erst bemerkbar, wenn die Nächsten drüben sind, wenn die Scheibe trennt, statt zu verbinden."

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Der Fluch des Goldes: Der Fluch des Goldes - Die Ausbeutung von Menschen und Natur in Peru

Yanacocha zählt zu den profitabelsten Goldminen der Welt. Betrieben wird sie vom amerikanischen Konzern Newmont. "Sie verseuchen mit Zyanid das Erdreich und nehmen uns das gesamte Wasser", klagt Bauer Miguel Garcia. "Wir waren ständig giftigen Quecksilberdämpfen ohne Schutzkleidung ausgesetzt", erzählt Percy Potilla, der als Lkw-Fahrer in der Mine arbeitete und heute arbeitsunfähig ist. An wen können sich diese Menschen wenden - und wer übernimmt dafür die Verantwortung? Das Filmteam spricht mit der Firmenleitung, konfrontiert das peruanische Bergbauministerium mit den Vorwürfen, das die Konzessionen für den Goldabbau vergibt und begleitet den katholischen Priester Marco Arana, dessen politisches Engagement gegen die Goldmine inzwischen auch dem eigenen Bischof ein Dorn im Auge ist.
Ausführliche Beschreibung:
Gold übt seit jeher eine magische Wirkung auf uns aus - als Statussymbol, als Schmuck oder auch als krisensichere Anlage. Die wenigsten Menschen aber wissen, woher das Edelmetall tatsächlich kommt und wie es gewonnen wird. Vor allem aber: Wer profitiert vom steigenden Goldpreis? Der Film macht sich auf die Suche - und trifft im Norden von Peru spontan auf eine Demonstration: Dutzende armer Menschen protestieren hier gegen die größte Goldmine Lateinamerikas.

Anderer Ressourcentyp

WDR

Teil 1

Ein Mensch ist unendlich wertvoll, sein Leben ist unbezahlbar, man kann seinen Wert nicht berechnen. Ihn berechnen zu wollen, verstößt gegen die menschliche Würde und die ist bekanntermaßen unantastbar. Was ist meine Arbeitskraft wert? Wieviel Schmerzensgeld ist angemessen, wenn ich verletzt werde? Wieviel Geld werden meine Hinterbliebenen bekommen, sollte mir ein Unglück zustoßen? Wieviel Lösegeld würde meine Familie bezahlen, sollte ich entführt werden? Die Berechnung des Menschenwerts spielt bei Verkehrsopfern eine Rolle und bei gefallenen Soldaten, beim so genannten Humankapital eines Unternehmens und bei Katastrophenszenarien der Behörden, bei der verkauften Sexsklavin und bei der Leihmutter. Die entsprechenden Kalkulationen und Preise werden in der Regel jedoch nicht offen gelegt.