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Landeszentrale für politische Bildung NRW

Rechtsextrem - Zwischen Lifestyle und Gewalt

Gedanken von gestern finden heute immer noch Anhänger - unter Rechtsextremisten. Grund genug, zehn aktuelle und bewährte Dokumentationen zum Thema Rechtsextremismus neu zusammenzustellen. Wie sieht die rechte Szene heute aus? Woran erkennt man Rechtsextremisten, was sind ihre Symbole, ihr Dresscode? Welche Rolle spielen Frauen in der Szene? Bleiben Nazis immer Nazis - oder entwickeln sie sich weiter? Wer macht rechte Musik - und wozu wird sie genutzt? Wie kann man sich gegen rechte Parolen zur Wehr setzen? Und auf welchen Theorien baut das Gedankengebäude der Rechten auf? Fragen, zu denen die hier zusammengestellten Dokumentationen Informationen liefern.

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Landeszentrale für politische Bildung NRW

Generation Europa

Eine neue Generation wächst heran - eine Generation, die mit dem neuen Europa der vielen Staaten aus Ost und West aufwächst, für die dieses Europa selbstverständlich ist. Diese Generation wird die Herausforderungen, die aus dem Zusammenleben der vielen verschiedenen Nationen entstehen, bewältigen müssen. In Nordrhein-Westfalen bereiten zertifizierte Europaschulen Schülerinnen und Schüler auf diese Aufgabe vor, und Studentinnen und Studenten können in Aachen ihren Master in "Europastudien" machen. Wie verschieden und herausfordernd das Arbeiten in Europa schon heute sein kann, zeigen weitere Beiträge dieser DVD und Webvideo-Serie. HAUPTFILME Europa lernen Europa studieren Neuorientierung auf dem Arbeitsmarkt BONUSMATERIALIEN Interview mit der Juniorteamerin Carina Eckertz Interview mit dem Juniorteamer Leif Kröger Jugendliche - und Europa

Anderer Ressourcentyp

SWR (Baden-Baden)

Was glaubst du denn?

"Es ist ein Teil meiner Identität - Zweifel gehören dazu." Laila, Boris und Patric sind gläubig. Die drei jungen Leute leben ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise, aber vieles verbindet sie. Laila ist Muslimin, Boris Jude und Patric Katholik. Jeder von ihnen kennt die Auseinandersetzung mit Vorurteilen, das Befremden aber auch die Neugier von Freunden und Familien. In ihren religiösen Gemeinschaften fühlen sie sich zu Hause, das Gebet und die Einhaltung der religiösen Vorschriften und Riten sind wichtige Teile ihres Lebens. Sie sind der Welt zugewandt und versuchen auf verschiedenen Wegen Spiritualität und Alltag zu verbinden. Zukunftsvisionen, Liebe, Glück, Gottesverständnis und Toleranz sind für sie wichtige Themen. Die Sendung begleitet die drei jungen Gläubigen bei der Auseinandersetzung mit ihrer Religion.

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Planet Schule, SWR

Glaube und Kultur

Welches sind die religiösen Grundlagen des Islam und wie wird dieser Glaube in der muslimischen Welt gelebt? In jeder Kultur erfährt die gemeinsame Religion eine andere Ausprägung. Der Weg führt von der Beschneidung eines dreijährigen Jungen in der Türkei über die Spuren des Propheten Mohammed in der Wüste Saudi-Arabiens bis nach Mekka, dem zentralen Ort der Muslime, und weiter nach Indonesien zur Geburtstagsfeier des Propheten.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Von Geburt an Muslim (1:21 min): Fast ein Viertel aller Menschen sind Muslime, und zwar von Geburt an, wenn die Eltern Muslime sind. So auch der dreijährige Efe, dem der Tag seiner Beschneidung bevorsteht. Glaubensbekenntnis und Gebet (2:48 min): Das Gebetsritual vereint die Muslime der ganzen Welt. Es bedarf keiner Moschee und keines Geistlichen und wird in der Kaaba in Mekka ebenso praktiziert wie in der Wüste von Saudi-Arabien, wo der Prophet Mohammed einst als Hirtenjunge arbeitete. Die neue Religion des Propheten Mohammed (1:54 min): Mit 40 Jahren erhielt der Kaufmann Mohammed die Offenbarungen des Engels Gabriel und entwickelt eine Lehre, die alte Machtstrukturen in Frage stellte. Er wurde aus Mekka vertrieben und kehrte erst nach mehreren Kämpfen siegreich zurück. Nach seinem Tod spalteten sich seine Anhänger in Schiiten und Sunniten. Der Islam in Indonesien (3:22 min): Die Mehrheit der Muslime lebt in Südostasien. Nach Indonesien war der Islam friedlich gekommen - durch Kaufleute. Er verband sich mit der einheimischen Kultur und hat eine ganz eigene Ausprägung. So treffen sich hier nicht nur Männer, sondern auch Frauen zum Gebet in der Moschee. Istanbul und Grundsätze des Islam (2:27 min): In Istanbul, einst Zentrum des christlichen Glaubens, heute Zentrum des muslimischen Glaubens, wirkt Imam Habil Öndes als Vorbeter und Seelsorger. Nach sechs Jahren in Europa hat er die Erkenntnis gewonnen, dass auch die Menschen dort nach den Grundsätzen des Islams leben. Die Pilgerfahrt nach Mekka (1:32 min): Jeder Muslim soll einmal im Leben nach Mekka pilgern. In der Al-Haram-Moschee wird die Gegenwart Gottes besonders stark empfunden. Über 800.000 Menschen finden dort Platz. Die Beschneidung (1:31 min): Durch die Beschneidung wird der kleine Efe in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen. Die meisten Männer erinnern sich später nicht an dieses Ereignis.

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BR - Bayerischer Rundfunk (München)

Wissen und Fortschritt

Im Mittelalter waren die islamischen Reiche kulturelle und wirtschaftliche Führungsmächte. Im spanischen Córdoba ist dieses goldene Zeitalter noch präsent. Heute stehen islamische Länder hinter westlichen zurück. Gesellschaftliche Verhältnisse und die Auslegung des Islam spielen dabei eine Rolle. In Ägypten ringt man darum, traditionsverhaftete Religion und zukunftsträchtige Bildung in Einklang zu bringen, in Istanbul wird die religiöse Elite an staatlichen Schulen ausgebildet.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Islamische Länder und die Wissensgesellschaft (3:04 min): Der Islam legt viel Wert auf Erziehung. Woran liegt es, dass islamische Länder den Anschluss an die Wissensgesellschaft verloren haben, nachdem islamische Reiche jahrhundertelang kulturelle und wirtschaftliche Führungsmächte waren? Das islamische Weltreich im Mittelalter (4:36 min): Das arabische Weltreich reichte einst von den Grenzen Chinas bis nach Spanien. Vor dort aus gelangten die wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften nach Europa: bahnbrechende Fortschritte in Medizin, Mathematik, Mechanik und Astronomie. Die Imam-Hatip-Schulen in der Türkei (1:46 min): Religiöse Schulen unter staatlicher Kontrolle bilden die religiöse und gesellschaftliche Elite der Türkei aus. Sie eröffnen 200.000 Jungen und Mädchen den Weg zur Universität. Bildung in Ägypten (2:42 min): Ägyptens staatlichen Schulen bieten keine ausreichende Schulbildung an. Viele junge Leute müssen vorzeitig ins Arbeitsleben einsteigen und sind ohne Perspektive. Wohlhabende Familien schicken ihre Kinder auf internationale Schulen und sorgen in Privatinitiativen für die religiöse Erziehung. Fortschritte auf dem Weg zur Wissensgesellschaft (3:18 min): Während an der traditionellen Al-Azhar Universität junge Männer und Frauen nach Geschlechtern getrennt studieren, entsteht vor den Toren Kairos ein modernes 'Smart Village', mit IT-Betrieben, Kommunikationsunternehmen und Forschungsanstalten, und in der neuen Bibliothek von Alexandria treffen sich Wissenschaftler aus aller Welt.

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BR - Bayerischer Rundfunk (München)

Frieden und Gewalt

Wichtige muslimische Intellektuelle wie der jüngst verstorbene Nasr Abu Zeyd beschäftigen sich mit historischen, sozialen und religiösen Aspekten des kontroversen Themas. In Wien klärt der Publizist Tarafa Baghajati Jugendliche mit Märtyrerambitionen darüber auf, dass sie den Koran nicht richtig interpretieren. In England weist der ehemalige Aktivist Maajid Nawaz darauf hin, dass jeder den Koran für seine Zwecke auslegt und benutzt, und Scheich Tahir-ul-Qadri stellt sich mit der Veröffentlichung einer 600-seitigen Fatwa dem islamischen Terrorismus entgegen. In Indonesien besucht das Filmteam junge Schülerinnen und Schüler eines religiösen Internats, dessen Leiter sich aus tiefstem Herzen dem indonesischen Prinzip der Toleranz und des gegenseitigen Respekts verpflichtet fühlt.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Islam unter Generalverdacht (2:41 min): Seit den Terroranschlägen 2001 herrscht im Westen ein Klima der Angst und des Misstrauens gegenüber den Muslimen. Die muslimische Welt sieht sich ihrerseits ständigen Angriffen durch den Westen ausgesetzt. Machtpolitische Konflikte werden zum globalen Glaubenskrieg erhoben. Das falsche Bild vom Märtyrer (2:23 min): Der Publizist Tarafa Baghajati arbeitet als Gefängnisseelsorger mit muslimischen Straftätern, die aus religiösen Motiven den Weg der Gewalt wählen und wirkt den falschen Vorstellungen vom Märtyrertum entgegen. Islamische Persönlichkeiten gegen Extremismus (2:47 min): In der muslimischen Welt regt sich Widerstand gegen die Extremisten in den eigenen Reihen. Ein Religionsgelehrter betont, dass Terrorismus nicht mit dem Islam vereinbar sei, und ein ehemaliger Aktivist weist darauf hin, dass jede Interessensgruppe den Koran entsprechend der eigenen Ziele auslegt. Der Koran im historischen Zusammenhang (2:50 min): Mohammed war als Anführer einer neuen Religion einst der Verfolgung ausgesetzt und wehrte sich dagegen. Das spiegelt sich in entsprechenden Versen wider. Der Korangelehrte Nasr Abu Zaid interpretiert den Koran in seinem historischen Zusammenhang: Die Errichtung des arabischen Weltreichs geschah seinerzeit aus politischen und militärischen Motiven. Umgang mit religiös motivierter Gewalt in Indonesien (4:15 min): Auch der relativ friedliche Vielvölkerstaat Indonesien hat Probleme mit religiös motivierter Gewalt. Religiöse Internatsschulen engagieren sich gegen eine fundamentalistische Lesart des Islam und sehen den Islam als Energie für Frieden und Toleranz an.

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SWR (Baden-Baden)

Sebastian wird Salafist

Als er mit 16 Jahren zum Islam konvertierte, war Sebastian ein normaler Gymnasiast. Plötzlich mochte er keine Musik mehr, verzichtete auf Sport mit den alten Freunden und grenzte sich von seinem bisherigen Leben ab. Seine Welt teilte er in halal und haram ein - in erlaubt und verboten. Die Dokumentation begleitet Sebastian zwei Jahre lang. Sie zeigt, was ihn dazu bewegt, sich zu radikalisieren und was ihn im letzten Moment davon abhält, sich salafistischen Kämpfern anzuschließen.

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SWR (Baden-Baden)

Vielfalt des Islam: Frieden und Gewalt

Junge Muslime, die ihre Wut mit Gewalt ausdrücken, stehen im Blickpunkt der Medien. Das Verhältnis des Islams zur Gewalt hängt jedoch davon ab, wie entsprechende Stellen im Koran ausgelegt werden. Mit diesem kontroversen Thema beschäftigen sich muslimische Intellektuelle in aller Welt. In Europa bemüht man sich punktuell um Jugendliche, die in den Extremismus abzudriften drohen, und in Indonesien gibt es Schulen, die sich ausdrücklich dem Prinzip der Toleranz und des Friedens verpflichten fühlen.

Anderer Ressourcentyp

SWR (Baden-Baden)

Was glaubst du denn?

"Es ist ein Teil meiner Identität - Zweifel gehören dazu." Laila, Boris und Patric sind gläubig. Die drei jungen Leute leben ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise, aber vieles verbindet sie. Laila ist Muslimin, Boris Jude und Patric Katholik. Jeder von ihnen kennt die Auseinandersetzung mit Vorurteilen, das Befremden aber auch die Neugier von Freunden und Familien. In ihren religiösen Gemeinschaften fühlen sie sich zu Hause, das Gebet und die Einhaltung der religiösen Vorschriften und Riten sind wichtige Teile ihres Lebens. Sie sind der Welt zugewandt und versuchen auf verschiedenen Wegen Spiritualität und Alltag zu verbinden. Zukunftsvisionen, Liebe, Glück, Gottesverständnis und Toleranz sind für sie wichtige Themen. Die Sendung begleitet die drei jungen Gläubigen bei der Auseinandersetzung mit ihrer Religion.

Anderer Ressourcentyp

Planet Schule, SWR

Glaube und Kultur

Welches sind die religiösen Grundlagen des Islam und wie wird dieser Glaube in der muslimischen Welt gelebt? In jeder Kultur erfährt die gemeinsame Religion eine andere Ausprägung. Der Weg führt von der Beschneidung eines dreijährigen Jungen in der Türkei über die Spuren des Propheten Mohammed in der Wüste Saudi-Arabiens bis nach Mekka, dem zentralen Ort der Muslime, und weiter nach Indonesien zur Geburtstagsfeier des Propheten.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Von Geburt an Muslim (1:21 min): Fast ein Viertel aller Menschen sind Muslime, und zwar von Geburt an, wenn die Eltern Muslime sind. So auch der dreijährige Efe, dem der Tag seiner Beschneidung bevorsteht. Glaubensbekenntnis und Gebet (2:48 min): Das Gebetsritual vereint die Muslime der ganzen Welt. Es bedarf keiner Moschee und keines Geistlichen und wird in der Kaaba in Mekka ebenso praktiziert wie in der Wüste von Saudi-Arabien, wo der Prophet Mohammed einst als Hirtenjunge arbeitete. Die neue Religion des Propheten Mohammed (1:54 min): Mit 40 Jahren erhielt der Kaufmann Mohammed die Offenbarungen des Engels Gabriel und entwickelt eine Lehre, die alte Machtstrukturen in Frage stellte. Er wurde aus Mekka vertrieben und kehrte erst nach mehreren Kämpfen siegreich zurück. Nach seinem Tod spalteten sich seine Anhänger in Schiiten und Sunniten. Der Islam in Indonesien (3:22 min): Die Mehrheit der Muslime lebt in Südostasien. Nach Indonesien war der Islam friedlich gekommen - durch Kaufleute. Er verband sich mit der einheimischen Kultur und hat eine ganz eigene Ausprägung. So treffen sich hier nicht nur Männer, sondern auch Frauen zum Gebet in der Moschee. Istanbul und Grundsätze des Islam (2:27 min): In Istanbul, einst Zentrum des christlichen Glaubens, heute Zentrum des muslimischen Glaubens, wirkt Imam Habil Öndes als Vorbeter und Seelsorger. Nach sechs Jahren in Europa hat er die Erkenntnis gewonnen, dass auch die Menschen dort nach den Grundsätzen des Islams leben. Die Pilgerfahrt nach Mekka (1:32 min): Jeder Muslim soll einmal im Leben nach Mekka pilgern. In der Al-Haram-Moschee wird die Gegenwart Gottes besonders stark empfunden. Über 800.000 Menschen finden dort Platz. Die Beschneidung (1:31 min): Durch die Beschneidung wird der kleine Efe in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen. Die meisten Männer erinnern sich später nicht an dieses Ereignis.