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EBU

Brasilianer in Portugal

Costa da Caparica ist ein Vorort von Lisabon, im Sommer ein Urlaubsort, im Winter ein von der Mittelschicht bewohntes Pendlerstädtchen. In den letzen sechs Jahren hat sich das Viertel zu einem Stück Brasilien in Portugal entwickelt, mit samt seinen Vorzügen und Spannungsfeldern. In dieser Folge wird die Geschichte dreier Brasilianer erzählt, die sich wie viele andere aus dem Landesinnern Brasiliens in Costa da Caparica niedergelassen haben, um der Armut ihres Heimatlandes zu entfliehen und mit der Hoffnung auf eine besser bezahlte Arbeit. Nicht für alle haben sich diese Hoffnungen erfüllt und auch die portugiesische Bevölkerung hat einige Schwierigkeiten mit den Neuankömmlingen und ihrer Lebensphilosophie.

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EBU

Ingrier in Finnland

Die Folge widmet sich einer Bevölkerungsgruppe der Finnen, die sich in dem Gebiet zwischen Estland und der Karelische Landenge südlich von St. Petersburg ansiedelten, dem Ingermanland. Zu einer Zeit, in der Finnland noch zu Schweden gehörte. Nach einem Abkommen des finnischen Präsidenten mit der Sowjetunion 1990 begann die Rückwanderung der Ingrianer. 20.000 Ingrianer mit ihren Familien nahmen diese Möglichkeit in den 90-er Jahren wahr. Unter ihnen war auch der Künstler Tovio Rännäli und die Studentin Maria Lakchina. Sie erzählen von der schwierigen Heimatsuche, da sie eigentlich immer Fremde waren, in der ehemaligen Sowjetunion und jetzt in Finnland.

Text, Unterrichtsplanung, Video

Projekt Zwischentöne, Georg-Eckert-Institut - Leibnitz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Der Islam, Europa und "wir" - Selbst- und Fremdzuschreibungen zwischen Europa und "dem Orient"

Mit dem Islam und dem "Orient" verbinden sich viele Klischees - zum Beispiel in den Medien, in der Literatur, aber auch in Schulbüchern. Dieses Modul geht der Geschichte dieser Bilder nach und fragt nach dem Zusammenhang von Selbst- und Fremdwahrnehmungen am Beispiel europäischer Darstellungen des Islam und des "Orients". Dabei werden sowohl populärkulturelle als auch wissenschaftliche Medien herangezogen, um nach Genese und Aktualität diese Bilder nachzugehen.


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Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Migration und Integration. Maßnahmen zur Unterstützung, Qualifizierung und Fortbildung

In der Regel ist das Erlernen der deutschen Sprache der erste grundlegende Schritt zur Integration. Diese Broschüre dokumentiert die Vielfalt des Engagements und unsere Angebote. Auch im Hinblick auf das Erkennen und Vermeiden bewusster und unbewusster Diskriminierung. All dies gehört zu einer wirksamen interkulturell angelegten und migrationssensiblen Schul- und Unterrichtsentwicklung.

Anderer Ressourcentyp, Text

Geographische Kommission für Westfalen

Integration von Zuwanderern in Münster

Das Thema Integration von Zuwanderern ist ein zentrales gesellschaftpolitisches Thema in Deutschland. In vielen Städten und Gemeinden gibt es immer noch eine große Anzahl von Zuwanderern, die nicht zu gleichen Teilen an unserem gesellschaftlichen Leben teilhaben. Dies zeigt sich auch räumlich, da es häufig zu einer Konzentration von Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund innerhalb städtischer Quartiere kommt. Um zu vermeiden, dass dadurch möglicherweise Parallelstrukturen entstehen ist eine vorausschauende Integrationspolitik sowie Stadtentwicklung von Nöten. Dieser Beitrag zeigt auf, mit welchen Strategien und Maßnahmen die Stadt Münster versucht, dem entgegenzuwirken. Außerdem gibt es Hinweise zu weiterführender Literatur.


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Geographische Kommission für Westfalen

Migrantische und ethnische Ökonomien in Westfalen

Gerade im städtischen Umfeld bereichern Einzelhandels- und Dienstleistungseinrichtungen mit einem ausländischen, teils speziell ethnischen Angebot die Konsum- und Genusslandschaft. Sie sind zu einer Selbstverständlichkeit geworden und insbesondere in den letzten Jahren in den Fokus der geographischen Forschung gelangt, da diese migrantischen Ökonomien zunehmend an Bedeutung gewinnen. Auch Städte im Ruhrgebiet sowie viele andere Groß- und Mittelstädte in Westfalen beschäftigen sich mit den Potenzialen der migrantischen Ökonomien für ihre Stadt. Hinweise zu weiterführender Literatur vorhanden.


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Geographische Kommission für Westfalen

Ethnische Segregation und interkulturelle Stadtentwicklung im Ruhrgebiet

Segregation bezeichnet den Vorgang der Entmischung von unterschiedlichen Elementen in einem Beobachtungsgebiet. Man spricht dann von Segregation, wenn sich die Tendenz zu einer Polarisierung und räumlichen Aufteilung der Elemente gemäß bestimmter Eigenschaften beobachten lässt. Ethnische Segregation wird erkennbar an bestimmten Anteilen ausländischer Bevölkerung bzw. Herkunftssprachen oder ethnischer Zugehörigkeit. Dieser Beitrag zeigt die Situation im Ruhrgebiet auf und gibt einen Überblick zu bestehenden Handlungsmöglichkeiten der Stadtentwicklung, die die sozialen Folgen der Segregation abmindern sollen. Zusätzlich gibt es Hinweise zu weiterführender Literatur.


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