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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)/ Universum Verlag GmbH

Bewegung und Gesundheit

Nie hat sich der Mensch so wenig bewegt, wie er es heute tut. Dieser bewegungsarme Lebensstil hat ihn von dem entfremdet, wofür er eigentlich ausgestattet ist: permanente Bewegung, die er für eine Vielzahl von Vorgängen im Körper braucht. Auch für die Gehirnfunktion und unser psychisches Wohlergehen ist körperliche Aktivität unerlässlich.

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Haltung bewahren

Seit Rückenschmerzen sich zur Volkskrankheit entwickelt haben und die Belastungen des Alltags zum großen Teil im Sitzen bewältigt werden, kommt der Gesundheitsorientierung - auch im Sportunterricht - eine zentrale Bedeutung zu. Im schulischen Kontext ist zudem von besonderer Relevanz, dass bei über 80 Prozent der Rückenschmerzen keine organischen Schädigungen vorliegen, Schmerzen vielmehr durch Muskeln, Faszien, Sehnen oder Bändern bedingt sind und durch ein entsprechendes Training vermieden bzw. beseitigt werden können.

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Leben in Balance

Die Gefahr von Sinnkrisen und gesundheitlichen Problemen steigt, wenn es neben der Arbeit keine weiteren Lebensbereiche gibt, die für den Menschen von emotionaler Bedeutung sind oder für die er schlicht keine Zeit findet. Zu einem gelingenden Leben gehört die Fähigkeit, die unterschiedlichen Lebensbereiche (Life Domains) so zu kombinieren, dass einerseits nichts zu kurz kommt, andererseits aber nichts das gesamte Leben dominiert.

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Bewegung im Unterricht: Mehr action!

Dass Lernen durch Bewegung leichter fällt, gilt nicht nur in der Grundschule und der Sekundarstufe I, sondern auch später. Gerade in der Berufsbildenden Schule bleiben aber bewegungsfördernde Elemente wie Bewegungspausen oder aktivierende Unterrichtsmethoden oft auf der Strecke.

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Hautschutz in Metallberufen

Hauterkrankungen, besonders an den Händen, gehören zu den häufigsten Berufskrankheiten in der Metallbranche. Und das hat seinen Grund: Mangelndes Know-how, Bequemlichkeit, falsches Risikobewusstsein, Unachtsamkeit oder pure Gewohnheit führen immer wieder zu Fehlverhalten beim Umgang mit Arbeitsmitteln und Arbeitsstoffen am Metallarbeitsplatz. Vorurteile wie “Hautpflege ist Frauensache", “Schutzhandschuhe stören bei der Arbeit" sind noch immer weit verbreitet. Hinzu kommt, dass Hautveränderungen als unangenehm empfunden und gerne verdrängt oder zu wenig ernst genommen werden.

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Arbeitsmedizinische Vorsorge

Regelmäßige arbeitsmedizinische Vorsorge hilft, frühzeitig Krankheiten oder gesundheitliche Beeinträchtigungen aufzudecken und gezielt etwas dagegen zu unternehmen. Wer während seines Berufslebens und danach gesund bleiben will, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen.

Anderer Ressourcentyp, Text

Unfallkasse Nordrhein-Westfalen

Entspannung in der Schule - Anleitungen und Beispiele

Unsere Zeit und Gesellschaft sind geprägt durch Reizüberflutung und einen fortwährend erhöhten Leistungsdruck - entsprechend wächst das Bedürfnis nach Entspannung und notwendigem Ausgleich. Dieser Konflikt zeichnet sich zunehmend auch in den Schulen ab. Im Folgenden werden Entspannungstechniken für Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen erläutert. Unsere Broschüre soll Hinweise, Ratschläge und Anleitungen geben zur optimalen Vermittlung von Entspannungstechniken im Unterricht und deren selbstverständliche Integration in den Schulalltag.

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Mobiles Arbeiten

Notebook, Tablets und Smartphones haben in den letzten Jahren unser Kommunikations- und Arbeitsverhalten nachhaltig auf den Kopf gestellt, wenn nicht sogar revolutioniert. “Arbeiten wann und wo du willst", hat aber nicht nur positive Aspekte, sondern kann physische und psychische Gesundheitsgefahren mit sich bringen. Eine verkrampfte Körperhaltung, ungünstige Lichtverhältnisse, spiegelnde und zu kleine Bildschirme, winzige, oft virtuelle, Tastaturen und der Stressfaktor der dauernden Erreichbarkeit machen es notwendig, dass “mobile User" ganz bewusst mit ihrer räumlichen und zeitlichen Freiheit umgehen.

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Unterrichtseinheit: Ziehen und Schieben

Das Transportieren von Lasten kostet Kraft. Und zwar nicht nur im Bizeps. Ständiges Ziehen und Schieben stellt das gesamte Muskel-Skelett-System auf eine harte Probe. Die richtige Körperhaltung und Arbeitstechnik helfen, Belastungen zu verringern. Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, Auszubildende für Risikofaktoren beim Ziehen und Schieben zu sensibilisieren. Sie sollen lernen, wie man entsprechende Belastungen richtig einschätzt, die eigenen Kräfte dosiert und sich rückenschonend bewegt.

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Achtsames Bewegen

Jüngste Ergebnisse aus dem relativ neuen Forschungszweig des “Embodiment” belegen den Zusammenhang zwischen Körperhaltung und Emotion. Für die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen ist es hilfreich, wenn sie ihren Körper bewusst wahrnehmen und sich mit ihm “befreunden” können, statt ihn zu funktionalisieren.