Anderer Ressourcentyp, Text, Website

Schulamt für die Stadt Köln

Materialien zur schulischen und sozialpädagogischen Förderung - Baustein Lebensordner

Wir basteln einen Lebensordner Die Erfahrung zeigt, dass viele Jugendliche keine Ordnung in ihren Papieren haben. Dokumente, Formulare, Bescheinigungen verschwinden in Schubladen und Schränken, gehen verloren, sind zerknittert oder verschmutzt. Die Wichtigkeit und Bedeutung von Unterlagen sind ihnen nicht bewusst. Zeitlicher Umfang: 2 mal 2 Unterrichtsstunden zur Erstellung und Besprechung des Lebensordners, 2 Unterrichtsstunden zur Durchführung der Ergänzungsvorschläge

Arbeitsblatt, Text, Video

Planet Schule, SWR

Heiner Müller

In drei Fernseh-Porträts aus den Jahren 1985 bis 1990 erzählt Heiner Müller, warum es in seinen Stücken oft so blutrünstig zugeht, und welche Themen ihn interessieren. Er äußert sich zum Kapitalismus und zum Sozialismus und dazu, was er für typisch deutsch hält. Und er beantwortet die Frage, warum er sich wiederholt dafür entschied, in der DDR zu bleiben, obwohl seine Stücke dort immer wieder verboten wurden.

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung

Vision Kino gGmbH

Film-Tipp: Cleo

Was würdest du ändern, wenn du die Zeit zurückdrehen könntest? In welche Epoche würdest du gern zurück und etwas verändern? Im Mittelpunkt der mit vielen visuellen Einfällen überraschenden Hommage an die Stadt Berlin steht die Einzelgängerin Cleo. Seit ihrer Kindheit will sie die magische Uhr finden, die von den Brüdern Sass zur Zeit der Weimarer Republik irgendwo in Berlin versteckt wurde. Mit dieser könnte Cleo die Zeit zurückdrehen und ihr Schicksal ändern, indem sie ihre früh verstorbenen Eltern rettet.

Arbeitsblatt, Text, Video

Planet Schule, SWR

Anna Seghers

In Fernseh-Interviews aus dem Jahr 1965 erklärt Anna Seghers, warum sie sich nach langen Jahren der Emigration dann nach dem zweiten Weltkrieg entschied in die DDR zu gehen, und welche Aufgabe sie für sich dort sah. Sie äußert sich zur Berliner Mauer und zum Verhältnis zwischen Künstlern und Staat. Am liebsten spricht sie jedoch über ihre gerade entstehenden Werke und über das Anliegen, dass sie mit ihren Erzählungen verfolgt.

Text

Planet Schule, WDR

Das Skelett aus Stahl - John J. Raskob und das Empire State Building

Es ist eines der Wahrzeichen New Yorks. Fast ein halbes Jahrhundert war es mit 381 Metern das höchste Gebäude der Welt: das Empire State Building. Der Platzmangel in den Städten zwang zu neuer Bauweise, das war die Geburtsstunde der Wolkenkratzer. John Jacob Raskob, der Gründer von General Motors, hatte sich entschlossen, den höchsten Wolkenkratzer zu bauen - innerhalb von nur 18 Monaten. Für das Empire State Building wurde die Stahlskelettbauweise übernommen, die Gustave Eiffel exemplarisch für den Eiffelturm in Paris angewandt hatte. Diese Reihe stellt herausragende Leistungen und Erfindungen der technischen und naturwissenschaftlichen Entwicklung vor. Im Mittelpunkt jeder Folge steht ein einzelnes "Meisterwerk", seine Geschichte und Anekdoten, die sich um die Entdeckung oder Erfindung ranken. Sendungen der Reihe "Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik" stehen für den fremdsprachigen Unterricht auch auf Englisch, Französisch und Spanisch zur Verfügung.

Arbeitsblatt, Text, Video

Planet Schule, SWR

Friedrich Dürrenmatt

Wo verbrachte Heinrich Böll seine Kindheit? Was ist für Friedrich Dürrenmatt Humor? Auf welchen Umwegen wurde Max Frisch Schriftsteller? Und warum hat Michael Ende eine Schauspielausbildung gemacht? Diese und viele andere Fragen beantworten die Autoren selbst und lassen dabei viel von ihrer Persönlichkeit erkennen. Die Originaltöne sind Schätze aus den Fernseharchiven. Sie wurden zusammengestellt um Schülern einen Eindruck von den Schriftstellern geben, deren Werke sie studieren. In Auszügen aus einer Filmdokumentation von 1984 illustriert Friedrich Dürrenmatt mit einer Anekdote, was für ihn Humor ist. Er erzählt, warum das "Irrenhaus" in seinen Werken eine Rolle spielt, und er erklärt, wie er schreibt und was er mit seinen Texten bewirken will. Auch zum Thema Religion gibt er eine persönliche Stellungnahme ab.
Ausführliche Beschreibung:
Szenenüberblick: Biografie (1:20 min): Friedrich Dürrenmatt studierte Philosophie, Literatur und Naturwissenschaften, bevor er sich dem Malen und Schreiben widmete. In seinen Werken geht es um Schuld und Verrat, Macht und Verantwortung, Gut und Böse. Dürrenmatt hält seinem Publikum ein groteskes Spiegelbild der Welt vor. Humor (1:51 min): Friedrich Dürrenmatt illustriert anhand einer Anekdote, was für ihn Humor ist. Das Motiv "Irrenhaus" (3:29): Anhand eines Erlebnisses beim Besuch eines Irrenhauses beschreibt Friedrich Dürrenmatt die sich immer wieder stellende Frage, was in der Welt "verrückt" und was "normal" ist. Ideenfindung (0:37 min): Weil sein eigenes Leben recht harmlos ist, nimmt Dürrenmatt einfache Ereignisse und Motive, verstärkt sie und arbeitet sie weiter aus. So wird ein einfacher Tunnel zur "Hölle". Das Schreiben (2:42 min): Friedrich Dürrenmatt schreibt von Hand, lässt seine Manuskripte abtippen und korrigiert sie, indem er schneidet, klebt, fotokopiert und handschriftlich notiert. Der Zweck des Schreibens (1:43 min): Es ist Dürrenmatts Anliegen, Aufmerksamkeit zu wecken, Dinge und Zusammenhänge bewusst zu machen und Fragen zu stellen. Religion (2:51 min): Friedrich Dürrenmatt äußert sich zu seinem Glauben und zur Auslegung der Bibel.

Text

Planet Schule, SWR, WDR

Die Brüder Montgolfier und der Heißluftballon

Ein Hahn, eine Ente und ein Hammel wurden im Sommer 1783 als erste Besatzung eines Heißluftballons in die Luft geschickt. Zu groß war der Respekt vor den Unwägbarkeiten eines solchen Unterfangens, als dass man Menschen den Höhenflug testen ließ. Alle drei Tiere landeten jedoch nach acht Kilometern wohlauf. Nur wenige Monate später startete dann die erste bemannte Ballonfahrt.

Arbeitsblatt, Text, Video

Planet Schule, SWR

Heinrich Böll

Wo verbrachte Heinrich Böll seine Kindheit? Was ist für Friedrich Dürrenmatt Humor? Auf welchen Umwegen wurde Max Frisch Schriftsteller? Und warum hat Michael Ende eine Schauspielausbildung gemacht? Diese und viele andere Fragen beantworten die Autoren selbst und lassen dabei viel von ihrer Persönlichkeit erkennen. Die Originaltöne sind Schätze aus den Fernseharchiven. Sie wurden zusammengestellt um Schülern einen Eindruck von den Schriftstellern geben, deren Werke sie studieren. In Ausschnitten aus Fernsehinterviews, die zwischen 1967 und 1979 aufgezeichnet wurden, legt Heinrich Böll dar, warum er Respekt vor den Menschen hat, nicht aber vor den Hierarchien der bürgerlichen Gesellschaft. Er nimmt Stellung zum Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit und zur Politik nach dem Zweiten Weltkrieg, und er erklärt, was die katholische Kirche für ihn bedeutet und was ihn an ihr stört.
Ausführliche Beschreibung:
Szenenüberblick: Biografie (1:20 min): Heinrich Bölls Leben ist durch zwei Weltkriege, den Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit geprägt. Böll setzte sich kritisch mit der Politik und der Gesellschaft seiner Zeit auseinander und war als Linksintellektueller seinerseits der öffentlichen Kritik ausgesetzt. Bölls Verhältnis zur Obrigkeit (1:02 min): Heinrich Böll äußert sich dazu, dass er Respekt vor den Menschen hat, nicht aber vor den Hierarchien der bürgerlichen Gesellschaft. Jugendjahre und Erziehung (3:51 min): Böll verbrachte seine Kindheit in Köln in einem Milieu, das traditionell jede Obrigkeit ablehnte. Als eines von sechs Kindern erlebte er in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg die wirtschaftliche Not am eigenen Leib. Zeit des Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg (2:21 min): Der Faschismus war ein permanenter Schrecken für Heinrich Böll. Er wirft den Deutschen vor, dass sie die Vergangenheit verdrängen: die Judenverfolgung, die Millionen Toten im Zweiten Weltkrieg, die Niederlage und die Teilung Deutschlands. Die Politik nach dem Zweiten Weltkrieg (0:58 min): Heinrich Böll nimmt Stellung zur Wiederbewaffnung und zum Umgang mit Kriegsverbrechern. Heinrich Böll über sein "Deutsch-Sein" (1:44 min): "Deutsch" fühlt sich Böll zunächst durch die Sprache. Was die Staatsangehörigkeit betrifft, so kann er sich mit seinem Deutsch-Sein identifizieren, seit er weiß, dass er damit zu einer verachteten Mehrheit gehört. Bölls Verhältnis zur Kirche (3:02 min): Heinrich Böll braucht die religiösen Inhalte und Rituale, lehnt aber die katholische Kirche als Institution ab. Er wirft der Kirche vor, dass sie sich mit wesentlichen Themen nicht auseinandersetzt.

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Planet Schule, WDR

Das Tor zum Pazifik - Joseph B. Strauss und die Golden Gate Bridge

Die Golden Gate Bridge: wohl die berühmteste Brücke der Welt und ein Wahrzeichen Amerikas. Der Stadtentwickler Michael O´Shaughnessy beauftragte den Ingenieur Joseph Baermann Strauss mit dem Entwurf einer Brücke über die Golden Gate Bucht. Strauss wagt eine beispiellose Konstruktion, er kombiniert die beiden gängigsten Bautechniken: freitragende und Hängebrücke. Zur Eröffnung 1937 ist die Brücke 27 Meter breit, 227 Meter hoch, 2737 Meter lang und 894 000 Tonnen schwer. Die Witterung und der widrige Standort sorgen dafür, dass bis heute ständig restauriert, gestrichen und nachgebessert werden muss. Diese Reihe stellt herausragende Leistungen und Erfindungen der technischen und naturwissenschaftlichen Entwicklung vor. Im Mittelpunkt jeder Folge steht ein einzelnes "Meisterwerk", seine Geschichte und Anekdoten, die sich um die Entdeckung oder Erfindung ranken. Sendungen der Reihe "Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik" stehen für den fremdsprachigen Unterricht auch auf Englisch, Französisch und Spanisch zur Verfügung.