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Leonardo da Vinci und die Anatomie

Leonardo da Vinci ist nicht nur bekannt für seine "Mona Lisa", er war auch ein außergewöhnlicher Anatom. Mehr als 30 Leichen öffnete das Universalgenie - dabei durfte er gar nicht sezieren, er war ja kein Arzt. Dennoch war Leonardos Forschung ein Meilenstein der Medizingeschichte, er hielt sie in hunderten detaillierten Zeichnungen und Notizen fest. Die Skizzen korrigierten sogar die Ansichten der zu seiner Zeit vorherrschenden Lehrmeinung. Doch dies wurde jahrhundertelang verkannt. Diese Reihe stellt herausragende Leistungen und Erfindungen der technischen und naturwissenschaftlichen Entwicklung vor. Im Mittelpunkt jeder Folge steht ein einzelnes "Meisterwerk", seine Geschichte und Anekdoten, die sich um die Entdeckung oder Erfindung ranken. Sendungen der Reihe "Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik" stehen für den fremdsprachigen Unterricht auch auf Englisch, Französisch und Spanisch zur Verfügung.

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Leo Hendrik Baekeland und das Bakelit

Die Geschichte des ersten Kunststoffes liest sich wie ein Krimi. Lange wetteiferten Chemiker darum, wer als erster einen künstlichen Werkstoff herstellen konnte. Dieses Material sollte sich zunächst wie Ton, Glas und Bronze formen lassen, um danach in dieser Form zu bleiben. Auch der Belgier Leo Hendrik Baekeland experimentierte im 19. Jahrhundert - bis er ein schwarzes, unlösliches, hitzebeständiges Material erhielt und nach sich selbst benannte: Bakelit. Doch beinahe wäre das Produkt eines Konkurrenten zum Meilenstein der Kunststoffe geworden. Diese Reihe stellt herausragende Leistungen und Erfindungen der technischen und naturwissenschaftlichen Entwicklung vor. Im Mittelpunkt jeder Folge steht ein einzelnes "Meisterwerk", seine Geschichte und Anekdoten, die sich um die Entdeckung oder Erfindung ranken. Sendungen der Reihe "Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik" stehen für den fremdsprachigen Unterricht auch auf Englisch, Französisch und Spanisch zur Verfügung.

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Heiner Müller

In drei Fernseh-Porträts aus den Jahren 1985 bis 1990 erzählt Heiner Müller, warum es in seinen Stücken oft so blutrünstig zugeht, und welche Themen ihn interessieren. Er äußert sich zum Kapitalismus und zum Sozialismus und dazu, was er für typisch deutsch hält. Und er beantwortet die Frage, warum er sich wiederholt dafür entschied, in der DDR zu bleiben, obwohl seine Stücke dort immer wieder verboten wurden.

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Autoren erzählen

Wo verbrachte Heinrich Böll seine Kindheit? Was ist für Friedrich Dürrenmatt Humor? Auf welchen Umwegen wurde Max Frisch Schriftsteller? Und warum hat Michael Ende eine Schauspielausbildung gemacht? Diese und viele andere Fragen beantworten die Autoren selbst und lassen dabei viel von ihrer Persönlichkeit erkennen. Die Originaltöne sind Schätze aus den Fernseharchiven. Sie wurden zusammengestellt um Schülern einen Eindruck von den Schriftstellern geben, deren Werke sie studieren. In der Reihe “Autoren erzählen” führen die Interviews mit den Schriftstellern behutsam an deren Romane und Stücke heran. Den Schülerinnen und Schülern werden Einblicke in die Lebens- und Schaffenswelt der Literaten gewährt. Insbesondere autobiographische Ansätze und eine daraus sich ergebende Schwerpunktsetzung innerhalb der Gesamtwerkes wird deutlich.

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Friedrich Dürrenmatt

Wo verbrachte Heinrich Böll seine Kindheit? Was ist für Friedrich Dürrenmatt Humor? Auf welchen Umwegen wurde Max Frisch Schriftsteller? Und warum hat Michael Ende eine Schauspielausbildung gemacht? Diese und viele andere Fragen beantworten die Autoren selbst und lassen dabei viel von ihrer Persönlichkeit erkennen. Die Originaltöne sind Schätze aus den Fernseharchiven. Sie wurden zusammengestellt um Schülern einen Eindruck von den Schriftstellern geben, deren Werke sie studieren. In Auszügen aus einer Filmdokumentation von 1984 illustriert Friedrich Dürrenmatt mit einer Anekdote, was für ihn Humor ist. Er erzählt, warum das "Irrenhaus" in seinen Werken eine Rolle spielt, und er erklärt, wie er schreibt und was er mit seinen Texten bewirken will. Auch zum Thema Religion gibt er eine persönliche Stellungnahme ab.
Ausführliche Beschreibung:
Szenenüberblick: Biografie (1:20 min): Friedrich Dürrenmatt studierte Philosophie, Literatur und Naturwissenschaften, bevor er sich dem Malen und Schreiben widmete. In seinen Werken geht es um Schuld und Verrat, Macht und Verantwortung, Gut und Böse. Dürrenmatt hält seinem Publikum ein groteskes Spiegelbild der Welt vor. Humor (1:51 min): Friedrich Dürrenmatt illustriert anhand einer Anekdote, was für ihn Humor ist. Das Motiv "Irrenhaus" (3:29): Anhand eines Erlebnisses beim Besuch eines Irrenhauses beschreibt Friedrich Dürrenmatt die sich immer wieder stellende Frage, was in der Welt "verrückt" und was "normal" ist. Ideenfindung (0:37 min): Weil sein eigenes Leben recht harmlos ist, nimmt Dürrenmatt einfache Ereignisse und Motive, verstärkt sie und arbeitet sie weiter aus. So wird ein einfacher Tunnel zur "Hölle". Das Schreiben (2:42 min): Friedrich Dürrenmatt schreibt von Hand, lässt seine Manuskripte abtippen und korrigiert sie, indem er schneidet, klebt, fotokopiert und handschriftlich notiert. Der Zweck des Schreibens (1:43 min): Es ist Dürrenmatts Anliegen, Aufmerksamkeit zu wecken, Dinge und Zusammenhänge bewusst zu machen und Fragen zu stellen. Religion (2:51 min): Friedrich Dürrenmatt äußert sich zu seinem Glauben und zur Auslegung der Bibel.

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Anna Seghers

In Fernseh-Interviews aus dem Jahr 1965 erklärt Anna Seghers, warum sie sich nach langen Jahren der Emigration dann nach dem zweiten Weltkrieg entschied in die DDR zu gehen, und welche Aufgabe sie für sich dort sah. Sie äußert sich zur Berliner Mauer und zum Verhältnis zwischen Künstlern und Staat. Am liebsten spricht sie jedoch über ihre gerade entstehenden Werke und über das Anliegen, dass sie mit ihren Erzählungen verfolgt.

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Heinrich Böll

Wo verbrachte Heinrich Böll seine Kindheit? Was ist für Friedrich Dürrenmatt Humor? Auf welchen Umwegen wurde Max Frisch Schriftsteller? Und warum hat Michael Ende eine Schauspielausbildung gemacht? Diese und viele andere Fragen beantworten die Autoren selbst und lassen dabei viel von ihrer Persönlichkeit erkennen. Die Originaltöne sind Schätze aus den Fernseharchiven. Sie wurden zusammengestellt um Schülern einen Eindruck von den Schriftstellern geben, deren Werke sie studieren. In Ausschnitten aus Fernsehinterviews, die zwischen 1967 und 1979 aufgezeichnet wurden, legt Heinrich Böll dar, warum er Respekt vor den Menschen hat, nicht aber vor den Hierarchien der bürgerlichen Gesellschaft. Er nimmt Stellung zum Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit und zur Politik nach dem Zweiten Weltkrieg, und er erklärt, was die katholische Kirche für ihn bedeutet und was ihn an ihr stört.
Ausführliche Beschreibung:
Szenenüberblick: Biografie (1:20 min): Heinrich Bölls Leben ist durch zwei Weltkriege, den Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit geprägt. Böll setzte sich kritisch mit der Politik und der Gesellschaft seiner Zeit auseinander und war als Linksintellektueller seinerseits der öffentlichen Kritik ausgesetzt. Bölls Verhältnis zur Obrigkeit (1:02 min): Heinrich Böll äußert sich dazu, dass er Respekt vor den Menschen hat, nicht aber vor den Hierarchien der bürgerlichen Gesellschaft. Jugendjahre und Erziehung (3:51 min): Böll verbrachte seine Kindheit in Köln in einem Milieu, das traditionell jede Obrigkeit ablehnte. Als eines von sechs Kindern erlebte er in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg die wirtschaftliche Not am eigenen Leib. Zeit des Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg (2:21 min): Der Faschismus war ein permanenter Schrecken für Heinrich Böll. Er wirft den Deutschen vor, dass sie die Vergangenheit verdrängen: die Judenverfolgung, die Millionen Toten im Zweiten Weltkrieg, die Niederlage und die Teilung Deutschlands. Die Politik nach dem Zweiten Weltkrieg (0:58 min): Heinrich Böll nimmt Stellung zur Wiederbewaffnung und zum Umgang mit Kriegsverbrechern. Heinrich Böll über sein "Deutsch-Sein" (1:44 min): "Deutsch" fühlt sich Böll zunächst durch die Sprache. Was die Staatsangehörigkeit betrifft, so kann er sich mit seinem Deutsch-Sein identifizieren, seit er weiß, dass er damit zu einer verachteten Mehrheit gehört. Bölls Verhältnis zur Kirche (3:02 min): Heinrich Böll braucht die religiösen Inhalte und Rituale, lehnt aber die katholische Kirche als Institution ab. Er wirft der Kirche vor, dass sie sich mit wesentlichen Themen nicht auseinandersetzt.

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Dobro jutro heißt Guten Morgen

Athina lebt mit ihren Eltern in Deutschland, doch nun ist es Zeit, die Koffer zu packen für die Ferienreise in das Heimatland der Mutter. Mit dem Auto geht über Österreich, Slowenien und Kroatien bis in den Nordosten von Bosnien und Herzegowina. Nicht weit vom Bauernhof der Großeltern fließt die Drina, der Fluss, der Bosnien vom Nachbarland Serbien trennt. Die Mutter versucht Athina zu erklären, wie es hier früher war, warum es Krieg gab, und warum viele Menschen im Krieg gestorben sind. Ein Drittel aller Schüler in Deutschland haben einen Migrationshintergrund: Sie sind in Deutschland geboren und besuchen eine deutsche Schule. Doch ihre Eltern stammen aus einem anderen Land, und manche Kinder fühlen sich zerrissen zwischen der Kultur, in der sie leben und der Kultur der Eltern. Die vier Sendungen der Reihe stellen Kinder vor, die mit mehreren Kulturen aufwachsen, und begleiten sie bei einer Reise ins Heimatland der Eltern.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Athina: griechischer Vater, serbische Mutter (05:35 min) Ferien in Bosnien-Herzgowina (04:40 min) Der Krieg in Jugoslawien (03:17 min) Ein neues Zuhause in Deutschland (01:28 min)