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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Der Fluch des Goldes: Der Fluch des Goldes - Die Ausbeutung von Menschen und Natur in Peru

Yanacocha zählt zu den profitabelsten Goldminen der Welt. Betrieben wird sie vom amerikanischen Konzern Newmont. "Sie verseuchen mit Zyanid das Erdreich und nehmen uns das gesamte Wasser", klagt Bauer Miguel Garcia. "Wir waren ständig giftigen Quecksilberdämpfen ohne Schutzkleidung ausgesetzt", erzählt Percy Potilla, der als Lkw-Fahrer in der Mine arbeitete und heute arbeitsunfähig ist. An wen können sich diese Menschen wenden - und wer übernimmt dafür die Verantwortung? Das Filmteam spricht mit der Firmenleitung, konfrontiert das peruanische Bergbauministerium mit den Vorwürfen, das die Konzessionen für den Goldabbau vergibt und begleitet den katholischen Priester Marco Arana, dessen politisches Engagement gegen die Goldmine inzwischen auch dem eigenen Bischof ein Dorn im Auge ist.
Ausführliche Beschreibung:
Gold übt seit jeher eine magische Wirkung auf uns aus - als Statussymbol, als Schmuck oder auch als krisensichere Anlage. Die wenigsten Menschen aber wissen, woher das Edelmetall tatsächlich kommt und wie es gewonnen wird. Vor allem aber: Wer profitiert vom steigenden Goldpreis? Der Film macht sich auf die Suche - und trifft im Norden von Peru spontan auf eine Demonstration: Dutzende armer Menschen protestieren hier gegen die größte Goldmine Lateinamerikas.

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Bundeszentrale für Politische Bildung

Themenblätter im Unterricht: Wachstum ohne Ende

Wachstum ist der Treibstoff unserer Wirtschaft. Löhne, Renten, Investitionen,Staatsausgaben ? alles hängt von unserer Fähigkeit ab, immer mehr zu produzierenund zu konsumieren. Doch was tun, wenn Wachstum teuer wird und Ressourcenzur Neige gehen?

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Bundeszentrale für politische Bildung

Fluter - Plastik

Plastik ist eine geniale Erfindung, es ist vielseitig und günstig. Nur wenige Jahrzehnte nachdem es in unseren Alltag Einzug gehalten hat, scheint ein Leben ohne Plastik unvorstellbar. Diese bunte und praktische Welt hat jedoch ihre Kehrseiten. Die Suche nach Alternativen rührt an die Grundlagen der Gesellschaft. In dieser Herbstausgabe geht fluter dem Plastik auf den Grund.

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Geographische Kommission für Westfalen

Höhen aus der Tiefe: Bergehalden in Bergbauregionen Westfalens gestern und heute

Der Steinkohlenbergbau im westfälischen Raum hat als prägendes Merkmal der Landschaft eine Reihe von Bergehalden hinterlassen. Einige wenige dieser Bergehalden sind auch heute noch in Betrieb. Dieser Beitrag beschreibt die historische Haldenentwicklung und geht dabei insbesondere auf die drei Generationen (Spitzkegelhalde, Tafelberge und Landschaftsbauwerke) von Halden ein. Des Weiteren gibt es eine Übersichtskarte zu den Erlebnishalden im westfälischen Ruhrgebiet. Außerdem gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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Geographische Kommission für Westfalen

Historischer Erzbergbau im Sauerland: Gruben und Gräben auf dem Dach Westfalens

Dieser Beitrag gibt Einblicke in die Anfänge der sauerländischen Montanwirtschaft des Frühmittelalters (ca. 500 bis 1050 n. Chr.). Er beschreibt die Entstehung von Bergbaustätten und wie heute Anhand erhaltener Kleinformen wie Gräben, Schächte und Stollen Rückschlüsse auf die Verbreitung der Montanwirtschaft im Sauerland gezogen werden können. Des Weiteren gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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Anderer Ressourcentyp, Karte, Text

Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark UBZ

Seltene Erden und Radioaktivität - Basiswissen

“Radioaktivität” und “Seltene Erden” - diese beiden Begriffe, die für sich genommen schon einiges an Erklärung benötigen, werden in der Zukunft der Menschheit eine wesentliche und vor allem gemeinsame Rolle spielen. Diese Broschüre vermittelt eine ersten Überblick.

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Planet Schule, SWR, WDR

Planet Schule: Energieverteilung in Europa

Die interaktive Europakarte bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich über den Verlauf der größten Stromleitungen, Erdgas- und Erdöl-Pipelines zu informieren. Diese Anwengung lässt sich gut rund um die aktuelle Debatte zur Atompolitik im Unterricht anwenden. Welchen Anteil nimmt die Kernkraft in der Stromproduktion Europas ein? In welchen Staaten befinden sich die meisten Kernkraftwerke? Aus welchen Ländern wird das für die Kernspaltung benötigte Uran importiert?

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Planet Schule, SWR

Die Bergleute und Glasbläser

Schon im Mittelalter entdeckten Menschen neben dem Holz auch die Schätze des Schwarzwaldes, die unter der Erde schlummerten: Eisenerz und Silber. Die Hoffnung auf Siedlungsraum und Arbeit zog mehr und mehr Menschen in den Schwarzwald. Auf der Suche nach dem silberhaltigen Bleiglanz arbeiteten viele von ihnen unter Tage, in den engen Stollen der Bergwerke. Silber war als Zahlungsmittel sehr begehrt und machte Klöster, Vögte und Kaufleute reich. Und der Schwarzwald bot einen weiteren wichtigen Rohstoff: Quarzsand. Er wurde aus den Bächen gewonnen und zu "Waldglas" verarbeitet. Viele Glasbläser verdienten sich im Schwarzwald ihren Lebensunterhalt; sogenannte "Glasträger" trugen das berühmte Waldglas in die Welt.

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Geographische Kommission für Westfalen

Römisch-germanische Bleiwirtschaft in Westfalen

Am Südrand der Westfälischen Bucht liegen zwei natürliche Rohstoffvorkommen (Solequellen und Bleiglanz) nur etwa 25 km auseinander, die in der Wirtschaftsgeschichte schon in der Römischen Kaiserzeit in einen technologischen Verbund eintraten. Im Zuge von Grabungen im Zeitraum 2000-2005 konnten erstmals im Hellweggebiet Bleibarren und Bleigussabfälle des 1. Jh.s n. Chr. geborgen werden. Aufgrund der Funde und einer Kartierung der historischen Bergbauplätze durch den "Arbeitskreis Bergbau im Sauerland" konnte eine unmittelbare Nähe des alten Bleiabbaus zu den Barrenfundorten hergestellt werden. Dieser Beitrag beschreibt die Umkehrung der Handelswege vom früher vermuteten Importhandel zur autochthonen Montanaktivitäten. Zusätzlich gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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Geographische Kommission für Westfalen

Werksschließungen in Westfalen - Industriearbeiter in Zeiten des strukturellen Wandels

Im Rahmen einer Bachelorarbeit für das King‘s College London beschäftigte sich der Autor dieses Beitrags mit der Frage, wie sich Industriearbeiter mit dem Strukturwandel arrangieren und welche Faktoren eine wichtige Rolle spielen, um diesen Wandel erfolgreich zu meistern. Als Fallstudie dienten verschiedene Expertengespräche sowie 16 qualitative Interviews mit ehemaligen Mitarbeitern im Beckumer Zementrevier. Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Zusammenfassung der Befragungsergebnisse. Hinweise auf weiterführende Literatur vorhanden.


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