Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung, Video

Deutsches Polen-Institut

Stereotype in Deutschland und Polen

Sind die Polen Autodiebe und die Deutschen Nazis? Woher kommen eigentlich die Bilder in unseren Köpfen und wie funktionieren Stereotype? Über das Thema "Stereotype" wird unter den Schülerinnen und Schülern oft stark und heftig diskutiert. Manchmal geistern alte Bilder in den Köpfen herum, ohne dass heute noch jemand weiß, was zum Beispiel mit dem Ausdruck "polnische Wirtschaft" gemeint ist. Der polnische Wirtschaftsboom der letzten Jahre, oder war da noch etwas anderes? Die Quellen und Texte im folgenden Modul zeigen unterschiedliche Möglichkeiten auf, die SchülerInnen für das Thema "Stereotype" zu sensibilisieren und insbesondere auch eigene Erfahrungen in die Diskussion einzubringen. Der Einführungstext gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Stereotype zu Polen unter besonderer Berücksichtigung der "polnischen Wirtschaft". Die Frage nach Definition und Funktionsweise von Stereotypen sowie der polnische Blick auf Deutschland und die Auseinandersetzung mit Stereotypen im europäischen Kontext sollen dazu anregen, über die Bedeutung von Selbst- und Fremdbildern in der gegenseitigen Wahrnehmung nachzudenken.

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Übung zu "3. Lebenswelt: Strategien gegen Diskriminierungserfahrungen"

Comedians wie Usama Elyas oder Younes Al-Amayra bringen ihre Erfahrungen als Lachnummern auf die Bühne. Dabei sind die Geschichten, die dahinterstecken, manchmal alles andere als lustig, zum Beispiel, wenn es um Diskriminierungen geht. In dieser Übung setzen sich die Jugendlichen damit auseinander, welche Wege die Comedians finden, mit unangenehmen Erfahrungen umzugehen und diskutieren darüber, ob Humor auch Grenzen hat.

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Übung zu "1. Biografien: Witze über ernste Themen? Erfahrungen und Perspektiven der Comedians"

Comedians machen sich über Alltagserfahrungen lustig und wollen ihr Publikum vor allem unterhalten. Aber sie halten ihm auch einen Spiegel vor. Die Jugendlichen lernen in dieser Übung drei Comedians, beziehungsweise Comedygruppen kennen: Jilet Ayşe, Rebell Comedy und die Datteltäter. Sie alle gehören zu einer neuen Generation Comedians und sie haben einen muslimischen Background.

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Übung zu "2. Vorbilder: Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken von Vorbildern"

Comedians erzählen Geschichten aus dem Alltag. Die sind vor allem dann lustig, wenn man Teile der Geschichten aus eigener Erfahrung kennt. Aber heißt das auch, dass Comedians damit Vorbilder sind? In dieser Übung setzen sich die Jugendlichen deshalb mit eigenen Vorbildern auseinander, lernen kennen, was Comedians wie Usama Elyas oder Idil Baydar zum Thema Vorbilder erzählen und diskutieren kritisch die Chancen und Risiken von Vorbildern.

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Modul “Comedy”: Mit Witzen die Welt verändern? Comedy über Vorurteile, Diskriminierung und den “IS”

Comedy ist bei vielen Jugendlichen populär. In kurzen Videos stellen wir drei Comedians vor, die ernsten Fragen mit Humor begegnen. Die Videos dienen als Einstieg, um mit Jugendlichen zu schwierigen Themen ins Gespräch zu kommen: Erfahrungen von Diskriminierung und Ausgrenzung, Religion oder Radikalisierung und der sogenannte “Islamische Staat”. Die Jugendlichen können sich mit den Möglichkeiten und Grenzen von Humor auseinandersetzen und sollen über eigene Handlungsoptionen nachdenken.

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Übung zu "4. Handeln: Comedy zwischen Politik und Unterhaltung"

Rebell Comedy und Jilet Ayşe machen erfolgreich Unterhaltung für ein breites Publikum. Dabei sprechen sie immer wieder unbequeme Themen und Probleme an, wie zum Beispiel Rassismus oder Diskriminierungserfahrungen. Die Jugendlichen setzen sich in dieser Übung damit auseinander, wie politisch Comedy eigentlich ist, wie die Comedians ihre Bekanntheit nutzen, um vor vielen Menschen über "ihre" Themen zu sprechen, und ob sie auf diese Weise zu Veränderungen beitragen können.

Text

Bundeszentrale für Politische Bildung

Film-Hefte: Die Fremde

Als die junge Deutschtürkin Umay aus ihrer unglücklichen Ehe in Istanbul flieht und mit ihrem kleinen Sohn nach Deutschland zurückkehrt, gerät sie in Konflikt mit den traditionellen Wertvorstellungen ihrer Familie. Ihr Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben und ihr Bedürfnis, ihrer Familie verbunden zu sein, scheinen unvereinbar.