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Geç Orta Çag'da Sehir: Cehennem korkucu ve manevî kurtulus

Ausgehend von der Reise eines Pilgers beschreibt der Film das Weltbild der Menschen im Mittelalter. Das Leben im Mittelalter war von Krankheit geprägt. Der Tod war allgegenwärtig. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 30 Jahren war der Glaube an Gott die zentrale Lebensauffassung. Das irdische Leben sahen die Menschen als einen Übergang in ein nächstes Leben an. Dabei war die Angst groß, wegen begangener Sünden in die Hölle zu kommen. Ein weiterer Aspekt der Sendung ist die Darstellung des Lebens im Kloster, das als Ort des Gottesdienstes und der Karitas gesehen wurde. Am Ende zeigt der Film am Beispiel des Ablasshandels die Fehlentwicklungen auf, die sich aus der Monopolstellung der Kirche ergeben und zur Reformation führen.

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Geç Orta Çag'da Sehir: Ticaret, zanaat, pazarlar

In sechs Abschnitten gibt der Film Einblick in das kommerzielle Leben einer mittelalterlichen Stadt. Jeder zweite Stadtbewohner war Handwerker. Organisiert in Zünften sorgten sie zusammen mit den Kaufleuten für die wirtschaftliche Stabilität. Wichtigster Warenumschlagplatz war der Markt und wichtigstes Zahlungsmittel das Geld. Jede Stadt mit Münzrecht konnte eigenes Geld in Umlauf bringen. Die Verbindung zwischen den Städten stellten die Kaufleute her. Sie unternahmen Handelsreisen und füllten die Kontore und Kaufhäuser mit Waren. Eine Revolution in der Verbreitung von Informationen brachte die Erfindung von Papier und Buchdruck. Aus manchem Handwerker wurde ein reicher Verleger.

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Geç Orta Çag'da Sehir: Kadinlar, ilerleme, önyargilar

Zahlreiche zeitgenössische Darstellungen und Spielszenen zeigen die Bandbreite des Frauenlebens in der spätmittelalterlichen Stadt, einem Ort, der den Frauen eine gewisse Selbständigkeit ermöglicht. Die Pest hatte um 1350 ein Drittel der gesamten Bevölkerung Europas dahingerafft. Arbeitskräfte waren knapp. Das verschafften den Frauen Aufstiegschancen. Sie drängten in das wirtschaftliche Leben und waren sogar in Zünften organisiert. Ausführlich werden das Leben der Frauen in den Klöstern und die damit verbundenen Aufgaben und Perspektiven dargestellt. Zum Ende des Mittelalters schränken Wirtschaftskrisen die beruflichen Möglichkeiten der Frauen ein und schwächen ihre Position innerhalb der Gesellschaft.

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Geç Orta Çag'da Sehir: Surlar, çesmeler, daragaçlari

Pflichten und Rechte der Bürger waren in den Verordnungen des Städtischen Rats genau festgelegt. Die Ratsherren waren auch Richter. Gesetzesbrecher wurden hart bestraft. Den Steuerzahlern überließ man bezüglich der Steuern Freiraum. Wie der Rat das Geld zum Wohle der Bürger wieder ausgab, wird anhand der Wasserversorgung deutlich. Jedoch waren die hygienischen Zustände in der Stadt meist miserabel. Der Film geht auf die Bedeutung einzelner städtischer Anlagen ein: die Stadtmauer als sichtbare Grenze des städtischen Wehr- und Rechtsbereichs, die Wasserversorgung als wichtige Voraussetzung für das Städtewachstum und der Galgen als Zeichen der auf Abschreckung beruhenden mittelalterlichen Gerichtsbarkeit.

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Geç Orta Çag'da Sehir: Sokaklar, gettolar, insaatlar

Die Sendung beschäftigt sich mit den Profan- und Sakralbauten und dem häuslichen Leben in der Stadt des späten Mittelalters. Holz und Lehm waren die wichtigsten Baustoffe für den Bau von Fachwerkhäusern. Steinhäuser mit Ziegeldächern schützten besser vor Feuer. Leben und arbeiten war in den Häusern selten getrennt. Isoliert waren die Juden. Sie mussten in einem Ghetto leben und waren rechtlich Menschen zweiter Klasse. Zum Zeichen der Hoheit des Christentums entstanden in den Städten mächtige Kirchen. Anhand des Straßburger und Freiburger Münsters wird auf die Bauweise der gotischen Kathedralen und ihre Bedeutung für die Stadt eingegangen. Den Abschluss des Films bildet die Schilderung der Feste, der Gasthöfe und der Badehäuser.