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www.sheeplive.eu

Sheeplive: Weiße Schafe - Rassismus im Netz

Der Animationsfilm aus der Reihe Sheeplive theamtisert parabelhaft die Verbreitung von Irrlehren und falschen Behauptungen über das Internet und fordert dazu auf, nicht alles zu glauben was dort geschrieben steht. Auch Informationen aus dem Internet sollten mit anderen Informationsquellen sowie nicht zuletzt der eigenen Erfahrung vergliechen werden.Die für das Projekt Sheeplive produzierten Medien (vielfach Cartoons) und Materialien thematisieren die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen, insbesondere in Bezug auf die Risiken von Internet, Handys und neuen Technologien.[Beitäge zur ergänzende Sacherschließung sind erwünscht.]

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Der Fluch des Goldes: Der Fluch des Goldes - Die Ausbeutung von Menschen und Natur in Peru

Yanacocha zählt zu den profitabelsten Goldminen der Welt. Betrieben wird sie vom amerikanischen Konzern Newmont. "Sie verseuchen mit Zyanid das Erdreich und nehmen uns das gesamte Wasser", klagt Bauer Miguel Garcia. "Wir waren ständig giftigen Quecksilberdämpfen ohne Schutzkleidung ausgesetzt", erzählt Percy Potilla, der als Lkw-Fahrer in der Mine arbeitete und heute arbeitsunfähig ist. An wen können sich diese Menschen wenden - und wer übernimmt dafür die Verantwortung? Das Filmteam spricht mit der Firmenleitung, konfrontiert das peruanische Bergbauministerium mit den Vorwürfen, das die Konzessionen für den Goldabbau vergibt und begleitet den katholischen Priester Marco Arana, dessen politisches Engagement gegen die Goldmine inzwischen auch dem eigenen Bischof ein Dorn im Auge ist.
Ausführliche Beschreibung:
Gold übt seit jeher eine magische Wirkung auf uns aus - als Statussymbol, als Schmuck oder auch als krisensichere Anlage. Die wenigsten Menschen aber wissen, woher das Edelmetall tatsächlich kommt und wie es gewonnen wird. Vor allem aber: Wer profitiert vom steigenden Goldpreis? Der Film macht sich auf die Suche - und trifft im Norden von Peru spontan auf eine Demonstration: Dutzende armer Menschen protestieren hier gegen die größte Goldmine Lateinamerikas.

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Entscheide Dich (Die Schulstunde als Talkshow): Schule oder Ausbildung?

Die 19-jährige Schülerin Jennifer aus Herne hält es nicht länger zuhause aus und will ausziehen. Doch wie kann sie das Leben alleine finanzieren? Soll sie eine Ausbildung machen oder weiter die Schule besuchen? Die Journalistin Noah Sow begleitet Jennifer bei der Entscheidungsfindung, gibt Tipps für Jugendliche zur Berufsfindung und -wahl, und stellt Möglichkeiten der staatlichen Unterstützung für die erste eigene Wohnung vor.

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Planet Schule, WDR

Staat-Klar!: Der Bundestag

Der deutsche Bundestag ist das oberste Verfassungsorgan mit seinem Sitz in Berlin. Der Film beschäftigt sich mit den wesentlichen Prinzipien der parlamentarischen Demokratie. Rund 600 Abgeordnete in Berlin bestimmen stellvertretend für alle, was im Staat geschieht. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind Gesetzgebung und Regierungskontrolle. Damit steht der Bundestag im Zentrum unserer Demokratie. Teil zwei der Reihe "Staat - Klar!" beschäftigt sich mit Arbeitsweise und Struktur des Parlaments sowie den Vorgaben des Grundgesetzes dazu. Die Serie vermittelt anschaulich grundlegendes Wissen über das demokratische System der Bundesrepublik Deutschland. Die Filme passen in den Politik- und Sozialkunde-Unterricht und in Geschichte, wenn es um die Entwicklung Deutschlands nach 1945 geht.

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

RAF - Deutschland im Fadenkreuz: Die Anfänge

Vietnamkrieg, Schah-Besuch und Dutschke-Attentat sind einige Schlaglichter, die für die härtesten innenpolitischen Unruhen seit Bestehen der Bundesrepublik sorgten. In diesen historischen Kontext ordnet der Film die RAF ein. In chronologischer Ordnung werden Eindrücke von der Radikalisierung des Geschehens vor Augen geführt: Anschläge auf Kaufhäuser (1968), auf den Springer-Verlag, auf das Heidelberger US-Hauptquartier (1972), die Entführung von CDU-Politiker Peter Lorenz (1975). Mit Baader, Ensslin und Meinhof rückt der Film besonders die Vordenker der RAF in den Blick: Beleuchtet werden einerseits ihre Motive, sich für die Unterdrückten in aller Welt und gegen die Ignoranz der westlichen Überflussgesellschaft einzusetzen, andererseits ihre Mittel, die nicht länger vor Gewalt gegen Menschen zurückschrecken und die innere Sicherheit des Staates gefährden.

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Arbeitskampf auf Mexikanisch: Wenn die Räder wieder rollen (Kurzfassung)

Der Streik ist vorbei, das Reifenwerk im mexikanischen El Salto gerettet. Die Arbeiter konnten ihre Arbeitsplätze erkämpfen, wurden Miteigentümer der Fabrik. Sie haben sich in der Kooperative TRADOC - abgekürzt für "Demokratische Arbeiter des Westens" zusammen geschlossen. Nach drei Jahren Stillstand wollen sie das Reifenwerk nun wieder zum Leben erwecken. Aber aller Anfang ist schwer: Zunächst gibt es keinen Strom, ein Großteil der Maschinen ist unbrauchbar. Freiwillig und ehrenamtlich machen sich die Reifenarbeiter daran, die Fabrik auf Vordermann zu bringen. Als die ersten Reifen vom Band rollen, ist das ein unvergesslicher Augenblick.

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Schießen ist meine Leidenschaft: Schießen ist meine Leidenschaft

"Wir gelten schon fast als potentielle Mörder", sagt Hans Schimko, Schütze aus Leidenschaft. Seit dem Amoklauf von Winnenden muss er sich unangenehmen Fragen stellen: Ist eine Schusswaffe wirklich ein Sportgerät? Warum darf er mit seinem Waffenschein eine Neun-Millimeter-Waffe besitzen, wie der Amokläufer sie verwendet hat, obwohl sie als Sportwaffe nicht taugt? Nicole Nalepa wurde nur 15 Jahre alt. Ihre Mutter hat sich mit anderen Eltern zum "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden" zusammengeschlossen. Sie fordern: keine Aufbewahrung von Waffen in Privathaushalten, kein Schießtraining für Kinder und Jugendliche. Damit ecken sie bei Schützen heftig an.

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Gola Zareen - Die goldene Kugel: Gola Zareen - Die goldene Kugel

Für Lionel Messi ist die runde Kugel wahrhaftig Gold wert - Fußball hat ihn reich und berühmt gemacht. Er und andere Fußballstars erzählen ihre Geschichten. Dabei begleiten sie die Zuschauer in eine fremde Welt, in die Stadt der Bälle, nach Sialkot in Pakistan. Hier werden fast drei Viertel aller handgenähten Fußbälle gefertigt. Der Film zeigt die Folgen der Globalisierung. Und beleuchtet dabei auch Fluch und Segen des Atlanta-Abkommens, einer gigantischen Imagekampagne der großen Sportartikel-Hersteller Mitte der 90er Jahre. Damit gelang es zwar, Kinderarbeit in einem ganzen Industriezweig abzuschaffen, doch das so entstandene Loch in den Haushaltskassen der Familien konnte das Abkommen nicht stopfen. Das Einkommen der Kinder fehlte zum Überleben. Die Folge: Eltern schickten ihre Kinder nun in die Ziegeleien und Metall verarbeitenden Betriebe, wo sie weit gefährlichere Arbeiten verrichten müssen.
Ausführliche Beschreibung:
Planet Schule hat Sialkot besucht und Menschen getroffen, für die der Ball nicht Ruhm und Reichtum sondern schlicht das Überleben bedeutet. Wie im Märchen von "Gola Zareen", der goldenen Kugel, einer pakistanischen Variante des "Froschkönigs", hat der Ball den Menschen Wohlstand gebracht. Die Ballindustrie ist nicht nur für die Region lebenswichtig, sondern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für ganz Pakistan. Das Geschäft, das vor über 100 Jahren mit der Herstellung von Bällen, Hockey- und Cricketschlägern für die britischen Kolonialherren begann, boomte über Jahrzehnte. Die Einkommen hier sind fast doppelt so hoch wie in anderen Landesteilen.



Dafür arbeiten rund 50.000 Näherinnen und Näher hart. Das Material ist dick, es kostet viel Kraft, die Nadel hindurch zu stechen. Über drei Stunden braucht es, bis ein Ball fertig ist, drei Bälle am Tag schaffen die Arbeiterinnen und Arbeiter, 40 Rupien, etwa 40 Cent, bekommen sie pro Ball. In den Geschäften Europas wird der Ball zwischen 40 und 100 Euro kosten. Doch trotz der geringen Löhne wächst der Druck auf die Handarbeiter in Pakistan. Billigbälle aus China werden immer besser, die High-Tech-Produkte aus Thailand immer günstiger. Die Lebensgrundlage der Menschen in Sialkot steht auf dem Spiel.

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Blut im Handy? Der schmutzige Handel mit Coltan für unsere Handys: Blut im Handy? - Der schmutzige Handel mit Coltan für unsere Handys

Für die Produktion von Handys braucht man spezielle Mineralien, zum Beispiel Coltan. Dieses wird im Ostkongo oft von Kindern aus ungesicherten Minen geholt. Das Geld aus dem Verkauf finanziert einen Krieg, der schon 15 Jahre dauert und bis heute fünf Millionen Menschen getötet hat. Von all dem wollen die Mobilfunkunternehmen nichts wissen. Autor Frank Piasecki Poulsen ist in eine Mine hinabgestiegen, in der Kinder oft Tage lang in dunklen Tunneln graben und leben. Der Lohn: ein paar Cent. Die Gewinne aus dem Geschäft mit Coltan stecken andere ein. Poulsen konfrontiert Mobilfunkunternehmen mit seinen Aufnahmen: Wer weiß von den katastrophalen Bedingungen, wer finanziert damit einen Krieg und warum wird dagegen nichts getan?

Arbeitsblatt, Text, Video, Website

Planet Schule, SWR

Gefundenes Fressen - Leben vom Abfall

Der Film eignet sich für den Einsatz in Gemeinschaftskunde, Politik/Wirtschaft, Sozialkunde, Ethik, Religion und Philosophie oder für ein fächerverbindendes Projekt der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer ab Klasse 8. Das Thema ist provozierend: Menschen ernähren sich freiwillig und bewusst aus dem Müll. In Deutschland, nicht in einem Entwicklungsland. Das reizt jeden Schüler zu einer Spontanmeinung.
Ausführliche Beschreibung:
Kapitel: EINLEITUNG: IM SUPERMARKT WIRD AUSSORTIERT (1:30 min): In einem Supermarkt in Köln sortiert ein Verkäufer verdorbene oder beschädigte Lebensmittel aus. Sie landen in einem großen Container, der vor dem Supermarkt steht. So sind die Vorschriften. JENS GEHT "CONTAINERN" (4:33 min): Nachts, wenn alle Läden geschlossen sind, ist Jens unterwegs und sammelt aus Containern, was er für sein Essen brauchen kann: Paprika, Möhren, Muscheln, Forellenfilets und sogar ein paar Rosen findet er. "Containern" nennt man diese Form des ‚Einkaufs’. Jens lebt freiwillig so. Er hat sich vom Konsum verabschiedet. HANNA SAMMELT MÜLL AUS ÜBERZEUGUNG (4:12 min): Auch Hanna geht freiwillig nachts "Containern". Zusammen mit ihrem WG-Mitbewohner findet sie reichlich frische Nahrungsmittel im Müll. Natürlich gibt es auch eklige Dinge darunter, aber das nimmt Hanna in Kauf, ebenso wie die Tatsache, dass sie sich strafbar machen könnte, denn rein theoretisch ist "Containern" Diebstahl. JÖRG VERRÄT SEINE TRICKS (1:39 min): Jörg ist ein alter Hase, er plündert schon seit fünfzehn Jahren Mülltonnen. In dieser Nacht erklärt er einem Neuling, welche Tricks er beim "Containern" anwendet. Für ihn ist es ein vertrautes Bild, doch Neuling Daniel ist überrascht von der reichen Beute, die sie machen. VON DER WEGWERFGESELLSCHAFT ZUR ARMENTAFEL (2:48 min): Ein legaler Weg, verfallene oder beschädigte Lebensmittel an Bedürftige zu geben, ist die Weitergabe an die Armentafel. Doch die gute Gabe unterstützt gleichzeitig das System der Wegwerfgesellschaft. Bestes Beispiel dieser Gesellschaft ist der Großmarkt, wo manchmal ganze LKW-Ladungen aussortiert werden, bevor sie überhaupt in den Verkauf gekommen sind. MUSCHELN AUS DEM MÜLL (3:44 min): Jens will die gefundenen Muscheln kochen. Das ist nicht ganz ungefährlich, aber nach erfolgreich bestandener Riechprobe, kommen sie in den Topf, und er genießt seine Mahlzeit. Jens hat Betriebsschlosser gelernt, heute ist er Künstler, schmiedet Skulpturen aus Metall, das er natürlich auch im Schrott gefunden hat. WIE UND WARUM HANNA VON WENIG GELD LEBEN WILL (1:38 min): Hanna erklärt, warum sie "Containern" geht. Sie hat sich bewusst entschieden, von wenig Geld zu leben und ist froh darüber, dass es auch funktioniert. Sie arbeitet für politische Kampagnen, wirbt zum Beispiel für Ökostrom oder jobbt ehrenamtlich. EIN POLITISCHES BILDUNGSZENTRUM FÜR GRATISÖKONOMIE (2:39 min): Jörg hat die Projektwerkstatt geschaffen, ein politisches Bildungszentrum, das praktisch umsonst aufgebaut wurde. Der selbst ernannte Gratisökonom, der schon seit Jahren kein normales Geschäft mehr besucht hat, macht eine künstlich erzeugte Knappheit auf dem Weltmarkt für Hunger verantwortlich. JÖRG LEBT GUT VOM MÜLL (2:34 min): Im Keller der Projektwerkstatt türmen sich die eingesammelten Lebensmittel. Ganze Reisegruppen kann Jörg satt machen, mit den feinsten Delikatessen. So gut wie aus Containern, erzählt Jörg, habe er noch nie gelebt. Für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgt die Tauschbörse, die er ins Leben gerufen hat. HANNA ÜBERZEUGT IHRE FREUNDE (3:35 min): Hanna versucht, bei ihren Freunden Überzeugungsarbeit zu leisten und kocht ihnen ein Ratatouille aus Müllfunden. Mit Erfolg. Trotz Angst vor der Polizei, gehen sie noch am selben Abend mit ihr "Containern" und finden gleich beim ersten Mal reichlich frisches Gemüse und Obst.